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Feilgeboten.
533) Gießen Vorzügliche Bettfedern und Flaumfedern, empfiehlt in billigem Preise.
L. Iah reis.
529) Gießen. Eine neue Sendung sehr schöner Tapeten und Bordüren, in großer Auswahl hat erhalten und empfiehlt zu sehr billigen Preißen.
Wilh. Reiber, an der Kirche.
539) Gießen.
Geld- u. Eisenbahntaschen ?
empfiehlt zu billigen Preisen
Georg Lüdeking.
534) Gießen. Mehrere Et. Heu und ein Haufen sehr guter Mist sind zu verkaufen in Lit. A. Nr. 74.
532) Gießen. Rothen, deutschen, Luzerner und Steinkleesaamen, mit Garantie für vollkommene Keimfähigkeit, empfiehlt
L. Jahreis, am Markt.
Zu vermiethen-
535) Gießen. In Lit. A. 126, vor dem Wallchore ist im unteren Stocke ein nach der Straße zu gelegenes möblirtes Zimmer mit Cabinet zu vermiethen.
536) Gießen. Ein Wsesenviertcl hinter den Eichen ist zu vermiethen und ein Haufen Mist zu verkaufen bei D. K ü h n' ö Wllw.
545) Gießen. Bei Unterzeichnetem ist eine Familicnwohnung zu vermiethen und kann bald bezogen werden. PH. Römer.
422) Gießen. Zwei möblirte Zimmer mit Sopha sind zu vermiethen bei
Joh. Jughard, auf dem Seltersweg.
452) Gießen. In der Nähe des Eanzleibergs Lit. B. Nr. 62 sind einige gut und schön ausmö- blirte Zimmer mit Sopha, mit und ohne Kabinet, auf das nächste Semester zu vermiethen bei
I. K. Brühl II.
Vermischte Nachrichten.
542) Gießen.
Vaterländischer Verein.
Montag den 26. März. Tagesordnung: Wahl des Vorstandes.
D 487) Gießen. &
i Das 1
g Rappolt'sche KnÄbeninstitut | 8 hat sich seit seinem Bestehen unausgesetzt einer D 8 regen Theilnabme des hiesigen Publicums zu K 8 erfreuen; besonders aber muß eine nicht ge- 8 8 ringe Zunahme der Schülcrzahl in der neue- <
ren Zeit als ein deutlicher Beweis, theils der Z 8 Anerkennung der Leistungen der Anstalt, theils $5 D der wachsenden Sympathien für dieselbe be- § 8 trachtet werden. Dieses sowohl, wie der Wunsch g & die Schüler weiter zu fördern, als es seither 8 D möglich war, ferner die Aufmunterung meh- D 8 rerer geehrter Eltern bestimmt den Unlcrzeich- 8 8 neun, der Anstalt von Ostern an eine weitere 8 D Ausd.hnung zu geben und ihr das höhere D 8 Ziel zu stecken, die Kinder bis zur Auf- 8 8 nähme in die mittleren Klassen des 8 I Gymnasiums und der Realschule 8 8 auszubilden. Von denselben pädagogischen <8 A Grundsätzen wie bisher geleitet, wird auch fer- D
ner neben wiffenschaftlicher Thätigkeit und sitt- 8 l'cher Kraft der Zöglinge die harmonische 8 D Ausbildung des Körpers und Geistes 8 & als Ziel der Anstalt erstrebt werden. ;;
8 Unterzeichneter wird sich erlauben, den ge- 8 D ehrten Eltern einen Prospeekus des „er- D M weiterten Rappolt'schen Knabeninsti- 8 H tuis" nebst Lehrplan mitzutheilen. 8 D Der Anfang des Unterrichts ist aus den 23. I 8 April festgesetzt. Das Honorar beträgt wie 8 früher 5 und 6 st. für das Quartal. Das 8 8 Lokal wird noch bekannt gemacht werden. 8 & Thudichu in. 8
543) Winnerod.
Erwiderung.
In Nr. 14 des Anzeiqeblalts hat sich ein Bi- belunkiindiger erlaubt gegen mich einen Aufsatz zu schreiben, intern er doch hätte lesen können, daß David zuerst auch Hirte war und stieg bis zum Königsthron, weßhalb ich mich auch dadurch im geringsten nicht b.-leidigt finde. Auch hätte derselbe ebenfalls in der Vioel lesen können, daß einmal ein Esel gesprochen hat und man fragte ihn gar nicht. Spahr,
Bürgermeister -u Winnerod.
537) Gießen. Im Kleidermachen und Weißzeugnähen wünsche ich noch einige Tage Beschäftigung. Maria Michel,
bei Schrein. Werner, in der Wolkengasse.


