Ausgabe 
20.11.1849
 
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2181) Gießen. Herrn- nnd Damen-Gummi- Ueberschuhe, sowie in allen hierin vorkommenden Sohlen und Reparaturen, nebst einer sehr zuträg­lichen Kautschuk-Auflösung für Jagd-Schuhe und Stiefel empfiehlt bestens Fr. Berg,

Schuhmacher.

2171) Gießen. Braunschweiger Flachs empfiehlt I. G. Appel

in Gießen.

2172) Hohensolms. Die hiesige Gemeinde hat 200 bis 240 auf guter Abfahrt befindliche, ganz gesunde eichene Ban- und Nutzholz-Stämme, von 15 bis 50 Prenß. Fuß Länge und 20 bis 120 Eubikfuß haltend, aus freier Hand zu verkaufen, wozu sich Kaufliebhaber an den hiesigen Vorsteher Retz wenden wollen.

Hohensolms den 5. November 1849.

Der Kreisförster Bauer.

2173) Gießen. Mäntel- und Kleiderstoffe in reichster Auswahl zu den billigsten Preisen empfiehlt

M. Heß, Lit. A. Nr. 55.

2170) Gießen. Neue holländische Häringe, desgl. Sardellen, Limburger- und Schweizer-Käse, Rum, Arrac, Nordhäuser Fruchlbrandwein, Senf Düsseldorfer, Punsch-Essenz re. empfiehlt

I. G. Appel in Gießen.

2175) Gießen. Zu den ausgesetzten Maaren habe ich eine Parlhie seidene Kleider wie auch Rester, und wollene Herren-8elilips gethan nnd mache hierauf besonders aufmerksam. M. Heß.

2178) Gießen. Ich habe eine sehr große Auswahl Ballsträußchen, Kopfkränzchen und Rüsche in Hüte von der billigsten biö zur feinsten Duali­tät empfangen, und empfehle ich mich darin zur geneigten Abnahme unter Versicherung der billigsten Bedienung.

Gießen den 19. November 1849.

V. Wcstrupp, wohnhaft auf dem Neuenweg im Löwen.

2174) Gießen. Franzen, Gimpen, Galon- und sonstigen Besatz in allen Farben, um damit zu räumen, zu den Fabrikpreisen bei M. Heß.

Zu vermiethen-

2184) Gießen. Ein Zimmer, ausmöblirt, ist bei Zimmermeister Bast zu vermiethen.

Vermischte Nachrichten.

2169) Gießen.

Allgemeine Renten-Anstalt in Darmstadt.

Die Renten pro 1849 können nun bis zum 31. December d. I. bei mir in Empfang genommen werden, was ich mit dem Anfügen veröffentliche, daß nach dieser Zeit die Auszahlung sistirt und zwar so lange, bis die Renten pro 1850 fällig werden. Zugleich lade ich zur 1850r Jahresgesellschaft hier­mit höflichst ein.

Gießen den 17. November 1849.

I. G. Appel, Agent.

1979) Frankfurt a. M. Außer meinen be­kannten Pfälzer Weinen die Ohm zu 18, 20, und 24 fl. habe ich noch verschiedene Sorten 1846r Weinen, die Ohm zu 48, 54 und 60 fl. sowie rothe 46r Oberingclheimer Weine zu 56 fl. pr. Ohm in Anbruch genommen.

Arnold Stiebe!, jun.

Döngesgaffe Nr 6. neu in Frankfurt a. M.

2179) Gießen.

Erklärung.

Da das Unterstützungs-Comitöe für die sich in die Schweiz geflüchteten Freischaaren in einer der jüngsten Nummern dieses Blattes, einen Beitrag von 5 fl. angeblich von Hessischen Solda­ten aus Gießen, mit einem sämmtliche Hessischen Krieger schändenden Motto aufgeführt hat, so sieht sich der Unterzeichnete veranlaßt, obschon er die Aechthert des Beitrags überhaupt sehr in Zweifel zu ziehen vollkommene Ursache hat, hierdurch zu erklären, daß er sich au obigem Bei­trag durchaus nicht betheiligt hat, und erwartet von seinen übrigen Cameraden, daß sie nicht ver­säumen, durch ähnliche Erklärungen nicht nur die Hessische Kriegerehre rein zu erhalten, als wie auch dadurch zu beurkunden, daß ein Hessischer Soldat einer solchen Handlung nicht fähig ist.

W. Seim.

2135) Gießen. Sonntag den 25.Nov. 1849. Tanzunterhaltung der

Harmonie - Gesellschaft im Saale des Prinzen Carl, welche als einge­schoben, allen Betheiligt en der Gesellschaft hier­mit bekannt gemacht wird. Der Vorstand.

2185) Gießen. Ein 8tud. theol., der seine Befähigung nachweisen kann, sucht in alten oder neueren Sprachen Unterricht zu ertheilen. Wer? sagt die Erped. d. Bl.