728
Zu vermiethen-
1747) Gießen. Ein halbes Wohnhaus mit Hofraum und Mistenstätte ist zu vermiethen oder aus freier Hand zu verkaufen. Das Nähere ist bei Ausgeber d. Bltts. zu erfragen.
Gießen den 18. September 1849.
1684) Gießen. DaS seither von Hrn. Professor Dernburg bewohnte Logis ist durch dessen ■ Wegzug weiter zu vermiethen, ebenfalls ist die von Hrn. Prof. Bardeleben inne gehabte Wohnung ferner abzugeben. Carl Müller,
auf dem. Seltersberg.
Gießen den 9. Sept. 1849.
1681) Gießen. Der von Hrn. Couditor Silbereisen inne gehabte gewölbte Keller ist anderweit zu vermiethen. Zimmermann
Metzger in der Neustadt.
1677) Gießen. Unterzeichneter ist von Schuhmachermeister Hrn. Ludw. Wagner beauftragt, das demselben gehörige Wohnhaus und Stall mit Boden, welcher sich sehr gut zu einem Pferdestall eignet, nebst Hintergarten in der Flügelsgasse auf 6 Jahre zu verpachten. Das Wohnhaus enthält 7 heizbare Zimmer, 3 Kammern, 2 Küchen, wo in der unteren sich eine Pumpe und Waschkessel befindet, ein Keller und Bodenraum. Der */4 Morg. haltende Hintergarten ist mit schönen Obstbäumen bepflanzt und enthält einen Bleichplatz. W. Stet n,
Büchsenmacher.
Vermischte Nachrichten.
1739) Gießen. Mit dem 1. October beginnt ein neuer Lehrcursus in meinem Unterrichtsinstitute. Indem ick dieses zur Anzeige bringe, ersuche ich die Aelrern, welche ihre Töchter der Anstalt anvertrauen wollen, die Anmeldung in der letzten Woche des Septembers machen zu wollen und bemerke zugleich daß in die Elemeutarklasfe Kinder ohne alle Vorkenntnisse angenommen werden können.
Bonhard.
1741) Gießen. Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß das von meinem seel. Mann seither betriebene Schreinergeschäft durch dessen Tod keine Unterbrechung erleidet, sondern daß ich jetzt dasselbe nach wie vor betreibe. Indem ich Jedem prompte Bedienung zusichere bitte ich um geneigten Zuspruch.
Schreinermeister Ludw. Löbers Wtw. wohnhaft bei Wirth E. Loos in der Judengasse.
1735) Gießen.
Lehrer-Conferenz!
Der nächste Bezirksverein wird Mittwoch den 26. d. M. in Lich abgehalten. Sämmtliche Lehrer im Regierungsbezirk Gießen werden dringend ersucht, sich daran zu betheiligen.
Gießen den 17. Sept. 1849.
Braun
1736) Gießen. Diejenigen, welche Ansprüche ah die verstorbene Wittwe des Gr. Gensd.-Feldwebels Eckstein dahier bilden, werden aufgefordert, dieselben binnen 14 Tagen bei dem Gr. Beigeordneten Rühl schriftlich einzugeben.
Gießen den 17. Sept. 1849.
Eckstein, Laudg.-Assessor.
1724) Gießen. Sonntag den 23. Sept, findet zur Jahresfeier der Fahnenweihe ein Bürgergarden-Ball im Busch'schen Garten statt, wozu hiermit die Frauen und Jungfrauen Gießens, welche sich bei der Fertigung der Fahne so rühmlichst und anerkennungswerih betheiligten, höflichst eingeladen werden.
Es ist die Einrichtung getroffen, daß das Musikeorps der Bürgerwehr die Güte haben wird, von 5 —7 Uhr ein Concert zu geben und daß der Ball um */28 Uhr beginnt. —
Bei dem zu erwartenden starken Besuch ist es uns der Erhaltung der Ordnung wegen geboten, Kindern den Zutritt zu wehren, was wir uns erlauben, den Theilnehmern zur gefälligen Berücksichtigung mitzutheilen.
Für diejenigen Mitglieder der Bürgerwehr, welche bei dem Herumtragen der Subscriptions- listen übergangen wurden, bleibt der Eintritt an der Kasse Vorbehalten.
Der Eintritt kann nur gegen Vorzeigung einer Karte gestattet werden.
Gießen den 14. Sept 1849.
Das Comite.
1683) Gießen. Der Unterzeichnete wohnt jetzt im Hause des Herrn Tabacksfabrikanten Gail in der Neustadt und zwar im untersten Stock links vom Haupteingange.
Gießen den 7. Sept. 1849.
R. Frank, Hofg.-Advokat.
1728) Gießen. Unterzeichnete wünscht noch einige Tage Beschäftigung im Kleidermachen oder Weißzeugnähen zu erhalten.
Marie Michel, Wolkengasse bei Schreiner Werner.
a) vo Jahren ä
b) vo Jahren ä wobei ich 1 griffen ist, zugesichert.
Es 1 der Ueberfi Jude darauf auf
Hu
letzteres ui beschlossen, nächsten 8i und Gewi Wege, für thut, ins' zur Verme men zuzun
Gie
I. H. H Hofgericht!
Von Al Wagner I. Wag, Wih. St« L. Güml Ludw. V i
Johannes
Be Dort, Bü Wilh. H< Ludw. S
Von Wagner


