Ausgabe 
17.11.1849
 
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tonte Singel, alt 58 I 2 M. 13 T-, gestorben den 6 November.

Den ii. November. Anna Elisabethe Gerecht, des verstorbenen Bürgers und Fuhrmanns, Konrad Gerecht, hinter« lassene Wittwe, geborne Müller, alt 71 Z. 2 M. 16 T., gestorben den 10. November.

Angekommene und abgereiste Fremden

Inden Gasthäusern.

im Einhorns Hr Mayer, Gutsbes v. Mettenheim. Hrn. Kst Umrina v. Rotterdam u. Ettlinger v. Karlsruhe. Hr. Held, Kammerratd v. Braunfels. Hr. v. Wewer, Unter« offiz v. Wetzlar. Hrn. Kfl. Sporer v. Cassel u. Hemmer­ling ». Coblenz. Hr Kern, Ingenieur v Cassel. Hr. Burckhardt, Stud. jur. v. Frankfurt. Hr. Neuhaus, Eiseu« bahndireetor u. Hr. Castenoble Direetor v. Berlin. Hrn. Kfl Schmidt v Wetzlar, Niederdorfer v. Hamburg u. Metz v. Cöln. Hr. Bott, Gasth. v Grünberg. Hr. Sanne, Oec. v. Marburg. Hr. Beer, Buchh. v. Frankfurt Hr. Freund, Lieut. v Friedberg.

Im Happen-. Hr. Fallmann, Rentier v. Stutlgardt. Hrn. Kfl. Doll v. Amsterdam u. Vogt v. Frankfurt. Hr. Simon, Dr. v. Frankfurt. Hrn. Weiland u. Schneider, Oecon. v. Grünberg. Frl. Stamm v. Cassel. Hr. Fischer, Bauer v. Leihgestern. Hr. v. Weinruh, Hofrath v. Wies­baden. Hrn. Kfl. Bossel v. Frankfurt, Mayer v. Crefeld, Moll v. Altdorf, Münchhof v. Nordhausen u. Cramer v. Ruhla. Hr. Schmidt, Fabrik, v. Fulda. Hr. Wischmann, Kfm. v. Eschhof. Hr. Weiß, Oec v. Langenberg. Hrn. Kfl. Nävemann v. Nürnberg, Junge v Frankfurt u. Rieger v. Coblenz.

/»« Prins Carls Hr. Reinhold, Lehrer v. Mainz. Hr. Wittich, Oec. v. Frankfurt. Hr. Walk, Fabrik, v. Erfurt. Hr. Gall, Kfm. v. Tübingen. £>r Krepp, Oec. v. Nieder­weisel. Hr. Köhler, Wirth u. Hr. Bücking Oec. v. Romrod. Hr. Kuhäuser Part. v. Herchau. Hrn. Sped. Rausch v.

_Sen 13. November. Maria Henurielte Elisabethe Köhler, des Bürger und Kürschnermeisters, Jacob Köhler eheliche Tochter, alt 6 I. 9 M. 15 T. gestorben den 12. November.

Die Pfarrgeschäfte in der nächsten Woche 6c- sorgt Pfarrer Bonhard.

vom 14. bis 16. November 1849.

Großencichen u. Rapp v. Harzfeld. Hr. Schäfer, Bürger- meister v. Reiskirchen. Hr. Spamer, Metzger v. Schotten.

im Dnrmstaedler Haus: Hrn. Geschäftöl. Stoll v. Echzel, Rüdigicr v. Tyrol, Burckhardt v. Reifenberg u. Frl. Feidt v. Heldenberg Hrn Geschäftsl Wagner v. Bock- nau, Adam v. Bottenhorn, Schmidt v. Breidenbach, Schwarz und Klein v. Wolsshawen, Brill v. Frankenhain, Drullman Wetzlar, Kuhl v. Homberg, Römer v. Schlitz u. Kaßenstein v. Häringshausen:

im Siern Hr Bogel, Handelsm v. Semmt. Hr. Häusler, Gärtn. v. Karlsruhe. Hr Muth, Privatm. v. Har- tingshansen. Frl. Dornseiff v. Bromskirchen u. Trewer v. Lauterbach. Hr. Stei», Privatm. v. Sickendorf. Hr. Möhleis, Schuhm. v. Elbe. Frl. Rullmann v. Geisge- münden.

in der Sonne: Hrn. Handelsl. Steinbach u. Stangen v. Germerod. Hr. Ladenfeld, Steinh. v. Winde. Hrn. Oee. Bersch v. Liederbach u. Steinmetz v. Wertheim. Hr. Traum, Fuhrm. v. Sellnrod Hr. Grobhans, Schäf. v. Allerts­hausen. Fr. Hermanni u. Ruprecht v. Grünberg. Hrn. HandelSl. Wagner v. Dodenrod u. Kinnruth v. Fallershain.

In den Privathäusern.

.Sei Hofg-Adv Busch: Frl. Volmar v. Ludwigshafen. Bei Hrn. Br. Weber: Frl. Schlosser aus Wetzlar. Fei Hrn. Dr. Fischer: Frl. Bauer aus Regensburg. Bei Hrn. Hofg -R. Weber: Hr. Hoffmann, Privatm. v. Arnsberg.

Gemeinnütziges.

London bedeckt jetzt einen Flächenraum von 65 englischen Geviertmeilen. Auch in den entlegensten Theilen wird es von einer der 13 Gascompagnien mit Gas versorgt. Das Kapital derselben beträgt 3% Millionen Pfd. Sterl. und die jährliche Dividende im Durchschnitt 200,000 Pfd. Sterl. Jährlich braucht London 3,200,000,000 Kubikfuß Gas. Früher koste­ten 1000 Kubikfuß 14 Schillinge, jetzt nur 6 Schil­linge und für städtische Laternen nur etwas über 3 Schillinge.

Nach der neuesten Berechnung hat Rußland einen Flächenraum von 390,117 Quadratmeilen mit einer Bevölkerung von 54,092,000 Seelen. Po­

len 2320 Quadratmeilen mit 4,850,000 Seelen.

Finnland 6844 Quadratmeilen mit 1,547,792 Seelen. Die Staatsschuld beträgt 345,084,200 Silberrubel.

Vertilgung der Gartenschnecke.

Um die lästigen nackten Gartenschnecken zu beseiti- den, lege man da, wo sie gewöhnlich ihr Haupt­quartier haben, abgeschälte Weidenrüthchen. Rach wenigen Minuten wird man diese Rüthchen von Schnecken ganz bedeckt finden. Dieses Verfahren wird so lange mit frischgeschälten Rüthehen fortgesetzt, biS die Schnecken verschwunden sind.

Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei.