Ausgabe 
17.3.1849
 
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495) Gießen. Ich bin Willens den Nach­laß von Holz und Schreinenverkzeug meines ver­storbenen Mannes den 22. und 23. d. M. Nach­mitlags um 2 Uhr öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigern zu lassen.

G. Fr. Hau b a ch s Wtw.

Feilgeboren.

492) Gießen. Gefüllte Spanische Tört­chen sind stets vorräthig bei L. Lind.

491) Gießen. Sehr gute rothe Frühkartoffeln habe ich zu verkaufen. Chr. Lampus,

Bäcker.

493) Gießen. Marinirte Häringe, Sardellen re. bei L. Lind.

433) Gießen. Eine Parthie Fichlenktangen zu Hopfen- und Gartenpfählen ic. geeignet, sind zu verkaufen bei Gg. Neider.

425) Gießen. Alle Sorten frische und ächte Sämereien, so wie eine schöne Auswahl von Geor­ginen oder Dahlien, Monat- und hochstämmige Ro­sen, alle Arten Topfgewächse, sowie 2 und 3 jährige Spargelpflanzen, sind zu den billigsten Preisen zu haben bei Kaspar Georg, Gärtner.

Zu vermiethen-

448) Gießen. Eine Familienwohnung, beste­hend aus vier Zimmer, Küche, Keller und Zubehör, ist zu vermiethen bei Julius Wallach, Markt Lit. B. Nr. 27.

475) Gießen. Auf dem Seltersberg ist ein möblirtes Zimmer mit Alkoven nach der Straße zu, zu vermiethen bei Revierförster Draudt.

452) Gießen. In der Nähe des Canzleibergs Lit. B. Nr. 62 sind einige gut und schön ausmö- blirte Zimmer mit Sopha, mit und ohne Kabinet, auf das nächste Semester zu vermiethen bei

I. K. Brühl II.

422) Gießen. Zwei möblirte Zimmer mit Sopha sind zu vermiethen bei

Joh. Jughard, auf dem Seltersweg.

488) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und sogleich beziehbar bei

Philipp Brück, aus dem Seltersweg.

450) Gießen. Eine Familienwohnung beste­hend aus zwei Stuben, einem Cabinet, Küche, Kel­ler, Holzplatz ist zu vermiethen und alsbald bezieh­bar bei Bäcker Schäfer, am Rathhaus.

486) Gießen. Eine Familicnwohnung, beste­hend in 2 Stuben, 2 Kammern, Küche und Holz­platz, ist zu vermiethen und kann gleich bezogen werden, Wallthorstraße Lit. A. 119.

483) Gießen. Ein LogiS, bestehend auS 2 Stuben, 1 Kabinet, Kammer, Küche, Keller und Holzplatz ist zu vermiethen bei PH. Euler, auf dem Seltersweg.

482) Gießen. Eine Familienwohnung ist zu vermiethen und im April beziehbar, Lit. D. 72.

484) Gießen. Ein Triebviertel ist zu ver­leihen bei Chr. Helm.

495) Gießen. Eine möblirte Stube mit Sopha ist in der Schloßgasse zu vermiethen. Bei wem? sagt Ausg. d. Bltts.

497) Gießen. Ein gutes im vorigen Jahre gedüngtes Triebviertel ist zu verleihen und Näheres bei Witlwe Mayländer zu rrsahren.

451) Gießen. Zwei möblirte Zimmer sind zu vermiethen bei Schäfer, am Rathhaus.

Vermischte 9ic.d)rid)tciL

Z 487) Gießen. Z

Z Das

1 RappoLL'sche Knabeninstitut i || hat sich seit seinem Bestehen unausgesetzt einer Z || regen Theilnähme des hiesigen Publikums zu g ä- erfreuen; besonders aber muß eine nicht gc- « D ringe Zunahme der Schülerzahl in der neu- I g eren Zeil als ein deutlicher Beweis, thcils der g 8 Anerkennung der Leistungen der Anstalt, theils « g der wachsenden Sympathien für dieselbe be- I « trachtet werden. Dieses sowohl, wie der Wunsch g Z die Schüler weiter zu fördern, als es seither g möglich war, ferner die Aufmunterung meh- D E rerer geehrter Eltern bestimmt den Unlerzeich- g || netcn, der Anstalt von Ostern an eine weitere 8 H Ausdehnung zu geben und ihr daö höhere I » Ziel zu stecken, die Kinder bis zur Auf-g D nähme in die mittleren Klassen des F g Gymnasiums und der Realschule g » auszubilden. Von denselben pädagogischen & % Grundsätzen wie bisher geleitet, wird auch fer- § g ner neben wissenschaftlicher Thäligkeit und sitt- g 8 licher Kraft der Zöglinge die harmonische « g Ausbildung des Körpers und Geistes g g als Ziel der Anstalt erstrebt werden. g

g Unterzeichneter wird sich erlauben, den ge- » I ebrten Eltern einen Prospecruö deser- D g weiterten Rapp olt'scheu Knabeniusti- g & tut6" nebst Lehrplan mitzutheilen.

g Der Anfang des Unterrichts ist auf den 23. g g April festge setzt. Das Honorar beträgt wie g D früher 5 und 6 st. für das Quartal. Das g g Lokal wird noch bekannt gemacht werden. D s$ Thudichu m.