Ausgabe 
4.9.1849
 
Einzelbild herunterladen

Beilage zu 70. des Anzeigeblattes.

Im Darmstaedter Haus$Ttt. Geschäfts! StCttt tt* Schäffer v. Hirschhausen, Bengel, Klinkert, Best, Schuhmacher u Stieglitz v. Thalitter. Hr. Kuhl, Fuhrm. v. Homberg. Hr. Bär, Handelsm. v. Böcklingen. Fr. Oberweyer v. Frank» furt. Hrn. Geschästsl. Schenck v. Homberg u. Uhrig v. Böck­lingen-

Im Stern: Hr. Böhle, Fuhrm. v. Sachscnberg.

In den Gasthäusern.

Ini Rappen: Graf v. Görtz m. Fam. u. Bedien, v. Schlitz. Hr. Kalb, Dr. med. v. Marburg. Hrn Kfl Beyer v. Carlsruhe, Schmidt v. Mainz, Hoff v. Mannheim u. Menders v. Cöln. Hr. Hoffmann, Silberarb. v. Cassel Hr. Besinger, Advoc. v. Mannheim. Hr. Gund m. Fam. u. Bedien., Consul a. Amerika. Hr. Koppert. Privatm. v. Ostcrshain. Hrn. Kfl. Kupferberg v. Neustadt, Sffiolf, v. Mannheim, Bieler v. Worms, Böhm u. Krebs v. Mainz. Hr. Wöffel, Gastw. u. Hr. Spieß, Posth. v. Schwetzingen. Hr Perpende, Oecon. v. Osthofen. Hr. Bern, Actuar v. Alsfeld. Fr. Jahn v. Erfurt. Hr. Nnzika, Oecon. v. Berg­hofen. Hr. v. Onterpont, Privatm. v. Coblenz. . Hrn Kfl. Mencke v. Bremen, Stöcker v. Frankfurt u Schmitt v Ber­lin. Hr. Nasse, Stud. v. Bonn. Hr Engelmann, Mal. v. München. Hrn Kfl. Lehmann v. Frankfurt u. Haupert v. Hamburg.

Im Einhorn: Hr. Lauter, Staatsprvc., Hr. Müller, Pfarr. u. Hr. Maaßen, Prof v. Dillenburg. Hr. Nöthlich, Berw. v Weilmünster. Hr. Schellenberg, Dr. med. v. Wetzlar. Hr. Erb, Kfm. v. Mainz Fr. Hofger.-R Danz v. Erbach. Hrn. Kamm.-R. Stephan u, Held v. Braunfels. Hr. Dieffenbach, Comm. v. Biedenkopf. Hr. v. Hartung. Regier R. v. Braunschweig. Hrn. Kfl. Wolfskehl u. Meper v. Homburg u. Zeller v. Frankfurt. Hr. Franck, Affess. v. Gladenbach. Hr. Schmal!, Stud. jur. u. Graf Melline, Stud. med. v. Heidelberg. Hr. BrockhauS, Kfm- v. Mainz. Hr. Bauernfeld, Obers, v. Lichtenstein.

In den Privathäuser».

Bei Hrn. Kfm Wallach: Fr. Doctor m. Tocht. v. EbS« dorf Bei Hrn. Schncidermstr. Krauskopf: Hr. Blaumann, Privatm. v. Coblenz - Bei Hrn. Gpmn-Lehr. Rumpf: Hr. Zoppi, Gutsbes. v. Albig. - Bei Fr. Botcnmstr. Schä- fer: Hr. Dieffenbach m. Fr , Doct. v. Darmstadt. Bet sr gecret. Zimmer: Fr! Bender v. Darmstadt. Bei Hrn. .Kirchenr. Dr. Engel: Frl. Brache! v. Holzhausen. Bei Hrn Affess. Laubenheimer: Frl. Laubenheimer v. Darmstadt. Bei Fr. Sartorius: Hr. Braubach, Privatm. v. Butzbach. Bei Hrn. Stadtger.-Act. Drescher: Frl. Hildebrand v. Diet­hardt. - Bei Hrn Apoth Witte: Fr. Obereinneh. Freund v. Friedberg.

Angekommene und abgereiste Fremden vom 1. bis 3. September 1849.

Im Prinz Carl: Hr. Fritze, Oecon v. Büdingen Hr. Muhl, Kutsch, v. Herborn. Hrn. Kfl. Fischer v. Friedberg u. Bauer v. Frankfurt. Hrn. Privat!. Eichhorn v. CoAenz u. Brauncck v. Wetzlar. Frl. Meper ». Eltville. Fr. Plitt v. Biedenkopf Hr. Göckus, Fabrik, v. Stemheim. Hr. Rüb, Oecon. v. Hopfgarten. Hr. Jung, Maur. v. Biedenkopf.

u n

s (E i n g e s e n d e t.)

Lernet den Geringen schätzen und den Armen nicht vergessen.

(Fortsetzung.)

Ein sparsamer Haushalt ist allerdings lobenswerth anzuerkennen und allzuviele nicht dringende und- thige Ausgaben zu vermeiden und darum von den wahren Volksfreundcn namentlich aber von den Orts- vorständeu ein Werses Sparsystem einzuführen, was weder für den einen noch für den andern drückend erscheint, dabei aber im reckten Maße auf die Minder­bemittelten und Armen, welch' Letztere ohne allen Grundbesitz sich und ihre Familien nur von dem täglichen Arbeitsverdienst ernähren müssen Bedacht zu nehmeu und ihnen nicht aller Verdienst und somit ihre Erwerbsfähigkeit entzogen werden darf. An Statt nun alle nur irgend zulässigen Mittel aufzusuchen, um denjenigen in der Gemeinde welche für sich keine Arbeit haben und sich durch fremde Arbeit nähren sollen und müssen, einigen Er­werb und Verdienst etwa durch Gemeindearbeiten zu verschaffen und ihnen dadurch den Weg des Müssig-

t e s.

gangs und seiner Nebenwege zu versperren, haben so­gar manche Ort svorständc alle und jede Ge­meind ear beit, mitunter vielleicht eigennütziger Zwecke halber gänzlich ausgesetzt, und eS sollen, waS aber nur zum Nachtheile Aller gereichen muß die nöthigsten Arbeiten unterbleiben; Cvmunalumlagen zu Gunsten der Reichen nicht stattfinden, die Geringen und Armen sollen den Reichen und Begüterten die Wege bauen und in Stand setzen, während letztere solche fast ausschließlich ruiniren, jedenfalls am meisten befahren.

Und so, auf diese Weise verfahren manche OrtS- vorstände! Männer, die für daS Gemeinwohl, für die Gcsammtheit, und nicht blvs für Einzelne ver­pflichtet sind; für den Armen wie für den Reichen gleiche Pflichten tragen, denen uachzukommen, nach bestem Wissen und Gewissen zu wirken sie feierlichst gelobt und vor Gott dem Allwissenden ausgesprochen haben l

Sie unterlassen gänzlich die Communalumlage, die­sen Armenunterstützungsfonds in der Ge­meinde, und bestreiten auS dem Vermögen, waS allen Ortsbürgern gleich zugänglich sein ntup(