Änzcigeblatt
der
Stadtund des Negierungsbezirks Gieren.
JV1 87. Sonnabend den 3. November 18Z19.
Erscheint wöchentlich zwei Mal: Dienstag und Sonnabend. — Preis des Jahrgangs für Einheimische 1 ff. 30 fr., für Auswärtige incl Vostauffchlag l ff. 42 fr. — Auswärts »bonnirt man sich bei allen Postämtern. In Gießen bei der Erpedition (Canzleiberg Lil. B. Nr. 1.) — Einrückungsgebühr für die gespaltene EorxuSzcile 2 fr.
Amtlicher Theil.
Offizielle Nachrichten.
Concurrenzeröffnungenr Erledigt sind: die zweite evan- gelische Pfarrstelle zu Butzbach, im Regierungsbezirke Friedberg, mit einem jährlichen Gehalte von 928 fl 47 fr.; — die katholische Schullehrerstelle zu Hackenheim, im RegierungS- bezirke Mainz, mit einem jährlichen Gehalte von 307 fl. 2$ fr, mit Einschluß der Entschädigung für Heizung, wovon
jedoch 60 fl. an den pensionirten Lehrer abzugebcn find; — die zweite evangelische Schullehrcrstelle zu Crumstadt, im Regierungsbezirke Darmstadt, mit einem jährlichen Gehalte von 264 fl. 44 fr. und 30 fl für Heizung des Schullokals; — die Stelle eines Phpsicatsarztes für den Phpficatsbezirk Neustadt, im Regierungsbezirke Erbach.
Zu Nr. R. C. 10243. Gießen am 1. November 1849.
Betreffend: Den diesjährigen Martinimarkt zu Nidda.
Die Großherzoglich Hessische
Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Gießen
a n sämmtliche Gr. Bürgermeister des hiesigen Regierungsbezirks.
Nach einer Mitcheilung der Gr. Regierungs-Commission des Regierungsbezirks Nidda steht der diesjährige Martini markt zu Nidda in dem Landkalender irrthümlich auf den 11. und 12. November eingetragen, während er auf den 13. und 14. desselben Monats fällt.
Wir beauftragen Sie, im Interesse des handelnden Publikums hiernach die alsbaldige Veröffentlichung in Ihren Gemeinden eintreten zu lassen.
v. Millich. Pietsch.
Polizeiliche Bekanntmachung.
Gefundene Gegenstände.
Ein hölzerner Maasstab ist gefunden und auf Gr. Polizeibüreau dahier abgegeben worden. Gießen am 1. November 1849.


