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Hat ihn können aber kaum bewegen Sein eifrig Wort darniederzulegen, Welches in diesem Bildelein Wird erbaulich zu suchen sein:

Hat indeß nicht lange geredet mehr; Nach zwei Minuten ungefähr, Ist er zu jedes Lächerlichkeit Abgetreten mit großer Beweglichkeit, Und hat sich mit einigen beißenden Worten Dann verfüget anderer Orten;

Ist aber nachhero noch einigemal

Sein Redeorgan vernommen im Saal. Schließlich will ich auch noch bemerken, Daß die Republikaner sich stets verstärken; Daß ein Flugblatt wurde verlesen, Wobei ein eifrig Zuhören gewesen Und daß dem Hecker am Schluffe noch Sind erschallet drei Lebehoch.

Die Butzbacher sind, wie wir gestern gehört. Zum republikanischen Glauben bekehrt.

Was ich hiermit insonderheit Noch bemerke als Neuigkeit.

F. Hüne.

Winterlebm des galizischen Bauers.

(Aus der Augsburger Allgemeinen Zeitung.)

Während der kurzen Tage des Advents drischt der slavische Bauer, unterstützt von seinen mannbaren Söh­nen, fleißig auf der Tenne und durchweht und sammelt das so gereinigte Getreide in korschetzgroße (ä 180 Wie­ner Pfund) Säcke, die ein Mann ganz leicht hebt und hinwegträgt. Während solcher anstrengender, erhitzen­der Arbeit haben diese Leute blos das Hemd au, wäh­rend der zottige, schwere und unüberzogene Schafpelz am Nagel hängt. Dieser Pelz, eine weite, sackähnliche Mütze von schwarzem Lammfelle, rauchfettene Fäustlinge für die Hände, lange, groblederne, gethrante, eisenbe­schlagene Stiefeln und grobe Leinenwäsche bilden die Kleidung der polnischen oder ruthenischen Bauern im strengsten Winter. Mit Ausnahme eines weißen, lei­nenen Tuchs (Rantuch), worin Kopf und Hals ein­gewickelt wird, bedient sich übrigens auch das weib­liche Geschlecht gleichen Anzugs. Der Bauer hat bei der strengsten Kälte meist den Hals unverwahrt; höchst selten gebraucht er ein Halstuch, und dennoch leidet er nie an Halsweh.

Die Mutter mit den Töchtern webt in der geheizten Stube grobes Woüentuch und Leinwand aus Hanf und Flachs. Das Garn zu dieser Webe stammt von eigenen Schafen her. Hanf und Flachs sind ebenfalls eigene Erzeugnisse. Dabei leisten die kleineren Knaben der Mutter hülfreiche Hand; daher das männliche Ge­schlecht auch das Spinnen und Weben versteht.

Die ganz kleinen Kinder kauern auf dem tief in die Stube hiueiureichenden geheizten Backofens, der zur Erzeugung der Wärme, zum Kochen und zur Lager­stätte der Kinder dient, während der Bauer mit seinem Weibe das einzige Bett theilt, welches aus dem Stroh­sack, Leincntuch, Kotzen und den mit grobgeschliffenen Federn angefüllten Kopfpolstern besteht.

Eine große, meist roth angestrichene Truhe dient zur Aufbewahrung der Kleidung und zugleich zum Tstche. An den Wänden hängen rohgemalte Heiligenbilder, die oft die wunderbarsten Gestalten darstellen. Ringsum an den Wänden sind rohgezimmerte Bänke angebracht, deren Füße aber in den Lehmboden eingerammt. Die­ses nebst mehren Töpfen, Schüsseln, ordinairen Messern, hölzernen Löffeln, Kannen, Wafferschaffen und klei­nen Kübeln bildet den ganzen Hausrath.

Die ärmliche, mit Stroh oder Schilf gedeckte Stroh­hütte ist vor Eintritt des Winters wohl verschmiert worden; überdieß sind vie Außenwände mit einem Flechtwerk und Zaunruthen umgeben und dazwischen Stroh bis an das Dach hiuaufgestopft worden, um die Kälte besser abzuhalteu.

Höchst einfach ist die Kost des galizischen Bauers. Kartoffeln in der Schale gekocht spielen die Haupt­rollen in jenen Gegenden, wo man den Anbau deS höchst ergiebigen und nahrhaften Mais noch nicht kennt.

(Fortsetzung folgt.)

Die sieben Todsünden.

I. A b t h e i l u n g.

Die Herzogin.

(Fortsetzung.)

Da ich wußte, welch einfacher und guter Junge mein Gerald ist, nahm ich seinen Vorschlag an, sagte ihm aber im Voraus, daß meine Schreibereien mich nöthigten, ihn um sieben Uhr zu verlassen, gerade wie wenn ich Gerichtsbotenschreiber wäre," sagte Olivier fröhlich,oder als wenn ich Dienst hätte."

Du bist ein wackerer Junge!" sagte der Comman- dant zu Olivier.

Ich freue mich, Ihnen Gerald vorzustellcn, mein Oheim, denn ich bin gewiß, Sie werden sogleich mit