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Gießen am 14. November 1848.
Zu Nr. N. C. 3005 u. 3006.
Betreffend: Die Bürgcrwehr.
sti . a „ Die Großherzoglich Hessische Reglerungs-Commisslon des Regierungsbezirks Gießen sammtlrche Gr. Bürgermeister des Regierungsbezirks. Gießen.
^sndem wir Ihnen, als durch die böchste Verordnung vom 7. l. M. zum Vorstand der Rli..- VKM MM" "**»'"*** .aM
zu machen, wenn sich in Ihrer Gemeinde eine Bürgerwehr gebildet hat, oder bilden
2) Darüber zu wachen, daß m die Bürgerwehr, gemäß Art. 2 der oben anaesübrton s)?,,r
et"Ä"£l ^'gblassen werden, wobei bemerkt wird, daß nur die Spiclleute"das 21^ Lebensiahr noch nicht brauchen zurückgelegt zu haben — F unne Dl10 21-
3) NMZK tie $1'ir9env^r sühren, in denen zuerst der Oberansührer und stin Stellver,
der Bewaffnung, oder in angenommenen Erkennungszeichen, als störend, oder gefährlich für d,> äff., mnYne^,emen 9^uldet werden kann, weßhalb von Ihnen alsbald, eintretenden Falls, Anz!ig"1u
hoben ist, daher dieselbe namentlich da wo kei.w eräS 11 f nicht anfge-
der öffentlichen Ordnung dem §. 1 des Gesetzes gemäß zu verwendei/ift. unb ^ufrechthaltung
Abschrift.
K ü ch l e r.
H a l l w a ch s.
B"tr?ffe?d'?Dst3Bürgerwehr - insbesondere das Verhallt-4’ 9?00euiber 1848' n>ß derselben zu dem Militär.
M ' a. Großherzoglich Hessische
M t n l st erlu m des Innern an sämmtliche Großherzogliche Regierungs-Commisstonen.
6 k 'm Aeiracht, daß für die Orte, in welchen eine Bürgerwehr besteht, und auch I'rnvven g.
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1) In den Garnisonsorten ist der Commandant der Garnison von iedem s.,. sn,™ . .
LSWE^MMMTWLW Der Bürgermeister, welcher nach Art. 7 der Verordnung vom 1. d M in Kenntnik i„h,r SSlflL-ZsKS-
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Neuling.


