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der Unterzeichner an ihn gerichtete erläuternde und bestätigende Zuschrift durste er gar nicht etnma.l nnehmen Ich selbst wurde inzwischen durch dringende Nachrichten zu eurer Rege nach Schotten g.- nöthigt, von wo ich nach Ltägigem Aufenthalt daselbst wieder nach Grepen zuruckkehrte. -
7 mräbrend meiner Abweseirheit nun fand sich mein „Freund" A. Romenthal dazu veranlaßt, tn etn r an Hdrrn Gymnasial-Direetor vr. Thudichum zu Büdingen gerichteten Ergebenheitsadresse seine bereits >" der ersten Fassung ohne Vorbehalt ertheilte Unterschrift zu der von diesem wihfatltg aufgenommenen Glückwunschadresse an seinen Collegen Gambs nachträglich zurückzunehmen und dreien Widerruf durch d,e .bue vorder von mir selbst irgendwie abgeforderte Rechenschaft und ohne vorgängige LLmV d-s !on ihm selbst als einziger Beleg citirten Conzeps gegen m,ch semen abwesenden Freund, aufs Geradewohl ausgesprochene Beschuldigung zu rnotrvrren, daß d e frag! ch Lesse von mit, ihrem Ueberfenber verfälscht, d. h, nach seiner e-gnen Jnterpretatton urch w.ll- türiickre Abänderuna vordandener oder gar Emlchrebung ganz neuer Stellen williaer Absicht entstellt worden seyn müsse, und für diese Erklärung, deren abschrtstlrche Mitihellung mn ÄS noch auffallender'Weise hartnäckig verweigert worden ist,
ainhertt an ihn aeriditete» Aufforderung, zuvor meine nahe bevorstehende Rückkehr und resp. m cy ÄÄ wn W seiner Bekannten, darunter auch den in der letzten Bei age Genannten welche vielleicht gegen den Herrn Director Thudichum eigenthümliche Rucktzchten zu beobachten haben und sich mir gegenüber immer nur auf die Autorität des Herrn Rosenthal, als ihres Gewähr mann es, berufen konnten, etliche Unterschriften gesarnrne t. „ .
Von allen die en während meiner Abwesenheit betriebenen Maßregeln erhtckt ich erst nach meiner Montags den 7. Abends hier erfolgten Ankunft ganz zufälliger Weise bet meinem »guten-Freunde Rosenthal selbst die erste Kenntniß Als ich denselben sofort darüber zur Rede stellte und die Angabe bei^on S mit ,14er Bestimm,heil bei,m,Pie,en ,,8Mrt»»äe«- »ert«»,,., «n«,।Uf et » 4>t ejer , ,,< Bestimmtes Darüber erkläre» 16«««, als bt» Den,eiben Stbenb n«, M» rnn ihm selbst durchgesehene Conzept zur Einsicht vorgelegt worden sey.
Darauf suchte ich unverweilt im Beiseyn und mit Hülfe zweier auf Ehrenwort aus,agenden Zeugen der Sind osen M. Hempel und F Fresenius, das fragliche Conzept unter meinen Papieren he - vor hmd verfügte mich in bereu Begleitung zu Aecessist Rosenthal, welchem ich Concept und Original der Adresse vorleqte mit der Aufforderung, mir gegenüber auS deren Vergleichung die angeichuldigte „Fal- chung" uÄ) uweisen. Die einzigen, an sich schon hinreichend charakteristischen Bewesse die er nunmehr ur Begründung seiner früher so zuversichtlichen Anklage vorzubringen tm Stande war, sind, laut dem ehreuwortlichen Zengniß der Studiosen Hempel und Fresenius, folgende:
" daß ich an der Stelle: „der Grund jener Entfremdung zwischen uns und der Zett unserer Schutt fahre" statt der von ihm bei der privatim auszeübten Nacheensur vorgeschlagenen Correetur. „zwischen der Jugend und der Zeit ihrer Schuljahre", die erste, in der Aula und sonst immer vorgelesene Lesarth „uns und unserer", welche, dem klaren Wortlaute des Zusammenhangs nach, eine eben so allgemeine Beziehung, wie jene, enthält, m dem Terte gelassen habe,
2) daß an der Stelle: „wenn auch manche Ihrer Collegen vielen der Unterzeichneten »iit der Z fremder geworden seyn mögen" — das in dem Coneepte besindliche, dem Zusammenhänge nach unverkennbar pleonastische und von mir wohl durch eine leicht erklärliche Nachlässigkeit beim Ubschret-
Zch und überlasse die volle Würdigung derartiger Beweis
gründe wonach sich der von den betr. Herren s.rns facon ausgesprochene und gedruckte und vonihnen ftlbst als „grav" bezeichnete Vorwurf der „Fälschung" nach ihren eigenen vor Zeugen abgegebenen Jn-
ervretationen auf weiter Nichts als eine fast talmudistische Silbenstecherei rebucirt, dem Urtheile
K? « Publikums MM l.s- »,« für W°t. Mr aw »r* durch
und unverkennbar herzlicher Haltung gewiß nur die gereizte Befangenheit eines an der Persönlichkeit ein
zelner Unterzeichner Anstoß nehmenden Vorurtheils durch Voraussetzung irgend emer
nen Mentalreservation eine versteckte Animosität gegen dritte Perfoneti zwischen den Zellen f;erau8$urott- tern im Stande eyn wird, und Jeder mag nd) Darauf hin mit eignen Augen und eignem gesundem Menschenverstände davon überzeugen, ob ich an deren Abschrift Überhaupt und an den von anderer Sette hervorgehobenen Stellen insbesondere eine „Fälschung" begangen haben kann d. h. nach der gesetz lichen Definition- „Entstellung der Urkunde in der Absicht, durch deren Gebrauch And ern (d. h^ etwa dem Herrn Rosenthal u. s. w.!) zu schaden oder mir selbst oder And er »l (^a dem Herrn Gymnasial-Lehrer Gambö!) einen unerlaubten Vorthet! zu verschaffen. Ich unterläge e ,


