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1848.

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selbst aus- ^erziehend! [enommeii.

lichen Sinne anzusehen ist.

Prinz.

seit Monaten eine große Anzahl von Arbeitern beschäftigt und dadurch neben der Ernährung ihrer Ar­men den Bortheil eines guten Wegs und eines wcrthvollen Gemeinde-Etgenthums erre cht. Der­gleichen Gelegenheiten finden sich überall, denn wo der Wille kräftig ist zur Hulse, ist auch Statt"aber^solcher Ansicht zu folgen, wodurch der Arme auf die angemessenste Weise unterstützt, ge­kräftigt und mit zur Zufriedenheit mit seinen Zuständen hingeführt, wodurch der Wohlhabende auf eine aud) ihm nützliche Art zur reichlicheren Unterstützung der Armen herangezogen wird, schlagen nach den mir vorliegenden Erfahrungen manche Gemeinden sogar den entgegcngechtzten Weg ein, indem sie Anträge stellen auf Nichterhebnnq von Umlagen, wodurch doch die Mittel zur Beschäftigung von Arbeitern geschaffen werden sollen, und auf Beschränkung und Einstellung öffentlicher Arbeiten.

Andere denken wenigstens, bei allen Klagen über die Berdienitlosigkeit der Zeit, nicht darauf, u.o ihnen zunächst liegende Mittel zu ergreifen, um jene Klagen zu heben, man geht an sumpfigen und un­fruchtbaren Wiesen, an Wegen, auf welchen Schiff und Geschirr in Gefahr ist, an zerfallenen Oeban ii, an verschlämmten Gräben, an mancherlei andern Uebelstanden, vorüber, ohne daran zn denken, daß der Angriff von Verbesserungen hierin einer Seits den Wohlstand der Gemeinde hebt und anderer SeUs dem ärmeren Theil ihrer Bevölkerung Unterstützung gewährt. .mr

Darum glaubte ich es an der Zeit, auf solche verkehrte Meinungen und auf das, was zunächst Noth thut, aufmerksam zu machen und allen Gemeinden meines Verwaltungsbezirks .angelegentlichft zu empfehlen, so viel ihre Kräfte zulassen, die Mittel zur Arbeit und zum Verdienste mit unelgennutzigem Sinn und mit einem Herzen voll regem Gefühle für die Noth ihrer Mitbürger, aufzusuchen und stch z r bestreben, die Absicht, die ich mit dieser Verfügung erreichen will, in Ausführung zu dringen.

Was in der kleinen Gemeinde Garbenteich, bereit Wohlstand demjenigen vieler andern Gemeinden uachsteht, möglich ist, das muß auch anderwärts ausführbar fein. t ,

Man bedenke wohl, daß nicht jeder Gulden, der nnverwendet bleibt, als eine Ersparntß tut eigen!-

Bekanntmachung,

die Errichtung einer Posterpedition zn Vöhl und Herstellung einer Postverbindung zwilchen Vöhl und Sachsenberg betreffend.

Mit dem 1. k. M. wird in Vöhl eine Posterpedition in Wirksamkeit treten und diese mit Sachsen- berq in eine wöchentlich viermalige Postverbindung gebracht werden, vermittelst welcher Briefe Packereien 5 PersönenBeförderung erhalten Zur Erleichterung des Reiseverkehrs werden.tn Niederorke und Herzhansen Personen-Annahme-Stellen errichtet und nachsolgende Tarbestimmungen in Anwendung ge­

bracht werden.

Tarrs

zur Erhebung des Personengeldes und Ueberfrachtporto bei der Personenpost zwischen

Vöhl un d Sachsenberg:

zahlt eine Person

incl. aller Gebühren

fl-

fr.

von Vöhl

nach Herzhausen

15

Niederorke

33

Sachsenberg

39

Herzhausen

Vöhl ~

Niederorke

15

18

II II

Sachsenberg

27

," Niederorke

Vöhl -

33

Herzhausen

18

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Sachsenberg

12

A n m e r f u ti g e ii.

1) Kinder von 4 10 Jahren zahlen nur % des Personengeldes für Erwachsene.