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den sind, oder ein allzugelinder Winter, wodurch die Ausdünstungen der Erde befördert worden sind, ohne daß ste zer- streut worden waren, vorhergegangen ist.)
21. Wenn es gegen Ende des Wein- wonats, und im Anfänge des Winler- monats nreistenthrils gelind, warm und regnigl ist: wird der Jenner und Hornung ziemlich kalt und frostig feyn; es wäre denn zuvor ein sehr trockener Sommer gewesen.
A. d. H. Also auf einen nassen Sommer müste ein nasser Herbst erfolgt seyn, wenn man Kälte in Jenner und Hornung ve-rmuthen kann. Vielleicht ist der Grund davon in den vielen salzigten Ausdünstungen, die Salztheilchen, die durch die, zur Zeit eines anhaltenden Regens, meisten- rheils aus Süd und West, also von den Seen und Meeren herwehenden Winde, durch welche vorschlagende scharfe und sal- zigte Ausdünstungen die Kalle vermehrt und unterhalten wird. Zudem verursacht die Lage unserer Erde, nach dem kürzesten Tag , gegen die Sonne eine Revolution, in dem Dunstkreis, und da zerstreut Kälte und Frost die angehauste Dünste. Ist ein trockner Sommer vorhergegangen t so haben Regen im Herbste die Folgen nicht, weil die angegebene Ursache nicht statt bat.)
22. Wenn eö im Wein- und Wintermonat viel Schnee und Frost setzet: so ist im Jenner und Hornung gelindes, lau- lichtes Wetter zu vermulhen.,
A. d. H. In unserer beständigen Abwechselungen und Veränderungen unter« worfenen Erde, wäre freylich ein Winter von § Monaten an einem Stücke, eine ausserordentliche Erscheinung. Auch hier hat der sich nähernde kürzeste Tag einen merk- kichen Einfluß aufden vorgehabten Winter.)
2g. Wenn daö Tafelwerk, oder die Wände in den Häusern, welche sonst zu schwitzen Pflegen, im Anfänge des Winters trockener, als gewöhnlich sind, oder sonst
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die Traufen an den Dächern kangsamer, als sonst tropfen; so ist es ein Zeichen, eines harten und kalten Winters.
A. d. H. Das erste entsteht von der hellen und trocknen Luft, die meistentheilS durch Nord , oder Nord Ostwinde verbreitet wird. Diese Luft ist mir mehr Schnell- und Federkraft erfüllt, als die Luft aus andern Weltgegenden, deswegen tropft das Wasser langsamer. Zudem sind bei diesen Winden, und bei einer solchen Beschaffenheit der Luft, die Regen seltener, und die Dächer, und andere harte Gegenstände auSgetrockneter und dürrer, verschlingen also mehrere Feuchtigkeiten, j
24. Auf einen feuchten und kühlen Sommer folgt immer gern ein harter Winter.
A. d. H. Die vermuthkiche Ursache habe ich schon der Nummer 2. angegeben-
25. Ein trockner Sommer und Herbst, bedeutet den Anfang des Wintere gelind und ohne Frost.
A. d. H. In unfern Erdlheilen herrschen nicht Jahrszeilen von einerlei Witte- rungSbeschastenhett, also ist» sehr wahrscheinlich , daß aut eine lange anhaltende Trockne, noffe unb fruchte folgen werden, zumal in dem Monat, den man sonst den Wmdmenot genennt hat.)
26. Ein warmer Winter, oder ein Winter ohne starken Frost, bedeutet einen heissen trocknen Sommer.
A. d H. Hier muß die mchrste Erfahrung entscheiden: sonst ists natürlich, daß Winter und Frühjahrefeuchtigkeiten, Vie durch keinen Schnee und Frost zersiöhrt worden sind, in den Sommermonaten häufige Gewitter, Winde und Regen erzeugen. )
27. Die Zug- und Strelchvogel rich. ten sich nach der Beschaffenheit des Wetters. Wenn der Guguck sich bei Zeiten sehen laßt; so folgt gern ein heisser Som, wer.
A. d.


