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waren. An eine Ausgleichung dieser Strit- rigkeiten ist nicht zu gedenken, und der Machtspruch: so und nicht anders soll es seyn, scheint noch sehr wert entfernt zu seyn. Auf die Frage, was denn nun hier» bei zu thun sep, würde ich, ohnziels-tzlich, erwiedern: Bevor höchste Entscheidung über die Herstellung in vorigen Stand dieser Schoorstelle einlangt, könnte dieselbe provisorisch mit dem Bauschutt aus der Stadt überfahren — und einstweilen eben nicht verschönert — jedoch zur Sicherstellung der Stadt erhöhet werden.
Es bleibt ein wahres Scandal fürgesit- tete Reisende, wenn dieselben unsere Alarm- Plätze bis in die Thorgattern, ja sogar Strassen, wie z. B. die Hintere Brandgasse, mir solchem Baukummer und Schlotten der Feuerhandwerker aufgethürmt finden. Seit der Abwesenheit des Fürst!. Militairs hat freilich diesem Unwesen nicht gesteuert werden können, ob es aber in das Polizei- Fach einschlage und von dieser Seite demselben vorgedogen werden könnte, finde ich weder Beruf noch Einficht mich darüber einzulassen. So viel Vertrauen habe ich jedoch zu meinen Mitbürgern, daß sie sich nach einer öffentlichen Mahnung, mittelst der Schelle, wie ehemals von dem löbl. Stadtrath wegen Ausfüllung des Neuen- mühlgrabens geschähe, dahin werden bescheiden, zum gemeinschaftlichen Besten mit ihrem Baukummer eben so willig den bezeichneten Schoorflek zu erhöhen, als ehe. hin sie willig den genannten Mühlgraben damit ausgefüllt haben.
Da ich nun die Sicherstellung dec Stadt von der gefährlichsten nemlich der Wieftkftite, mit oder vhne Zufammentret- tung der Lahn deutlich gezeigt habe, so er. giebt e-t sich von selbst, daß wenn die Lahn Eine Höhe, über die Wallpförter Chaussee zu fallen, erreicht Haden würde, man sich flcint ruhig dabei benehmen und dieselbe
ohne Furcht ziehen lassen könne. Jede Gegenwehr wird doch eine vergebliche Arbeit ftßn, und gesetzt: menschliche Kräfte scnen hinreichend, einen 4 bis zvoFuö langen Damm, ohne Apparate, in höchstens 12 Stunden, über eine Felsenharte Chaussee zu schlagen, so wurde bei der Anwendung dieser Kunst auf der Wallpförter Chaussee, nun mchl mehr die Wiestk gefährlich fepn, [p\?,rn $,e hnfluth ganz sicher bei der Muhlnschcmz d-e Schoor zunächst der auf* 8/ "^ pschleusst übersteigen und die C,tadt m Wasser setzen. Vielleicht wäre es der der lezteren Ueberschwemmunq hierzu gekommen, wäre nicht der bemerkte Fleck vaina o, wie das sämtliche Fürst!. M.lnair sich hier und in dieser Gegend gegen den wakkeren Cusiine postirt hatte, hinreichend erhöhet worden. Im Vorbeigehen aber sey es gesagt , dieser genannte nunmehr wie- der ausgefahrne Fleck bedarf aus eben den roie- Neuweger Schoor gegen »ne gleiche Ausbesserung gegen den Lahnstrohm.
Wenn endlich mit allen diesen Vorkehrungen, nach eingetreltenen gewaltsa^ toi>ni^a/Urer“?n,,Pn ' n>ir "NS dennoch, »•(10 taum glaube, betrogen fänden, so bleibt nnj das Extremum übrig, daß wir, auf die Art, wie ich weiter ferne erwähnt habe, die großen Thorgewölber, die innere ^UEigerinnschleussen (die ausse« reu werden gleich anfänglich einer Fkuth famt- öer Mordkellerantauch schließen und — tm Ueberwältiqunqvfalt auch dieser Sicherheit- - Anstalten durch eine nie erlebte Ueberschwemmung, von C ju S^ok zur Hohe steigend, uns der bniPn* ^chikkung überlassen, welches je« vor dem großen Gerichtstage, ouf Zemente citirt und, wer weis ?cm b^ßen Ganzen in ihr vori» siks Chaos zuruktr-tten werden, schwerlich tn Erfüllung kommen wird.
Ehars-


