Ausgabe 
12.1.1799
 
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Ferner müste man da, wo es mög­lich und dabei thunlich ist, neue Plätze zu Weidenanpflanzungen anweisen. Man bedenke einmal, wie lang die Reihe der Jahre ist, seitdem auf vielen Weideplätzen Weiden gewachsen sind. Muß sich nun nicht der Boden weigern, diese fernerhin fortkommen zu lassen ? Die Erfahrung ist ja nicht neu, daß man niemals wohl thut, auf die Stelle eines ausgenommenen Baums wiederum einen jungen Stamm von seiner Art zu setzen , sondern wenn der Erfolg gut sepn soll, damit ändert, z. B. aufdie Stelle einesApfelbaumS den Stamm eines Birnbaums pflanzt. Es giebt ge­wiß nicht wenig Dorffchaften, wo eine solche Veränderung auch mit den Weiden getroffen werden könnte; und der Vor- theil davon würde bald sichtbar genug in die Augen fallen.

Nicht die Seife iff die Hauptsache bei der wasche.

Wie manche Hausfrauen haben den Glauben, daß recht viel Seife und starke Hände eine gute und reine Wäsche geben; und wie viele könnten mit der Hälfte, ja mit einem Drittheile alles bestreiten Ein sehr sorgfältige- Frauenzimmer, die Ort Küche und Hau-haltung selbst besorgt,

Kosten Wegfällen und der kan^mann würde um desto gewisser hoffen dürfen, daßs-ine )ungen Bäume auf dem veränderten Bo- den besser und geschwinder fortkommen wurden. Durchaus müste ober diese ge­genseitige Verwechselung zur Pflicht ge­macht und darüber gehalten werden, sonst wurde sie entweder gar nich! oder doch we- niststens nicht ordentlich g-schehen. ES must, also nicht gelten, daß ein UN) die­selben Dörfer alljährlich junge Stämme gegen einander auswechselten , sondern dies wüste nach einer gewissen Folge und Ord­nung geschehen.

halt die Asche für die Hauptsache bei der Wasche, und verfahrt damit also: Drei btS vier Tage vorher weicht sie die- sche ein, und lauget sie kalt ab, d. h. sie legt auf die eingesteckte Wäsche ein'Tuch, auf dieses Tuch läßt sie nach Verhältnis gesiebte Buchenasche bringen, Wasser dar­auf gießen, und es bis zu dem Tage ste­hen, wo die Wäsche anqesangen werden soll. Dann haben die Salze in der Asche Len großlen Theil des Schmutzes aufgelöst. bedarf nun fast gar keiner Seife, etwa nur d,e Hemdkragen und die besonder» Fle. cken u, Tischzrugen, und nur die Hälfte Muhe. Jezt laßt sie cs herauswaschen, und wie gewöhnlich büken, zuerst sehr» nflnmrni, und zuleztso heiß als möglich. Äusser dem Vortheil, daß sie eine große

Aeife erspart, hat sie auch'den, daß das Zeug viele Jahre länger gebraucht werden kann, weil es nicht so strenge darf behandelt werden. 1

mittel bei vom Rlee aufgebläheten un- dem Tode nahen Pferden.

stirbt den Pferden folgenden Trank ein: Zwei Hande voll Rauchtabak, und zwei Hande voll rein, Asch, kocht man 5 Minuten in einem Schoppen Wasser, laßt eS erkalten, seigt es durch und aiebt ;V,n* .^nliche Mittel von Schnupf- tabak m,t M.lch oder Oel, hat man mit gutem Erfolge bei Kühen angewandt.

Dre Ziegeldächer vor Schlange», Schneegestöber und eindringenden Aeuerfunken flau Srrobdecken sicher ja stellen, netst einigen Lemerkun- gen über Hauvüächer, auch Feuer und Fäulnis abwehrende Mittel.

Da- Einfchmieren der Dachtieael ttnf JtairM fo».;! wxx sich? M . di n,cht angezeust zu werden braucht, denn l* iu d-kannt. Mit r-imen kommt

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