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«ndet teilte Neider, nur das Außerordentliche und in seinen Wirkungen Erprobte möchte gerne nach- aeahmt werden. Hundert andere heut zu Tage dem öffentlichen Gebrauch angetragene Gegenstände aller Art läßt man, als der Nachahmung unwerth, unbeachtet liegen.
Um aber dennoch diesem uberhandnehmen- den betrügerischen Nachpfuschen des Willer'schen Schweizer-Kräuter-Oehls sür ein und allemal ein Ende zu macken, und auch der unbemittelten Klasse die Wohlthat seiner Erfindung so viel Möglich nicht vorzuenthalte», hat der Unterzeichnete im allgemeinen Interesse und um den diesfalls vielseitig geäußerten Wünschen zu entsprechen, den Entschluß gefaßt, in Zukunft das Flchch- chen seines Oehlö statt wie bis dahrn für 2 fl. 30 fr., nunmehr zu 2 fl. abzulaffen, was ihm bei dem letztjährigen Wohlgeratheu der Schwe-- zer-Alpenkränter in Quantität und Qualität um so eher möglich gemacht wurde. ,
-^edes Fläschchen dieses einzig ächten Schwer- zerkrätiter-Oels — worauf hiemil hauptsächlich noch aufmerksam gemacht wird — ist mit dem königlich französschen Brevet-Pettschaft, und die umwickelte Gebrauchs-Anweisung nebst Umschlag mit dem königl. französischen Wappen und des Erfinders eigenhändigem Namenszug versehen.— Zugleich wird bemerkt, daß in jeder betreffenden Stadt nur eine einzige Niederlage dieses ächten Schweizer-Kräuter-^ ehls sich vorfindet, undzwar in Gießen bei F. D. Felsing's Wittwc, bei welcher das Fläschchen um 2 fl. zu haben ist.
K. W i l l e r, der Erfinder u. alleinige Eigen- thümer des ächten Schw.-Kr.^Dehles.
1095) Hopfen (Gießer Gewächs) verkauft zu billigem Preise ^.80$,
’ s < in der Lowengasse.
1099) Ein Haufen Kuhdung ist zu verkaufen. Das Nähere bei Ausgeber dieses Blattes.
1097) Treber, der Zuber zu 9 fr., werden qeqen eine bei Hrn. Silbereisen zu losende Karte von mir abgegeben. Müller, Essigsieder.
1109) Eleonore und Elisabethe Schmitt in der Neustadt sind Willens, ihr Haus aus freier Hand zu verkaufen,
1107) Weißes Hausm acherleiucn und Wollen- aarn von verschiedenen ächten Farben verkauft s . A. H. Zughardt,
Nahe am Markt.
1104) Mallaga, Madaira, Ingelheimer Wein in Flaschen, Bischof, Himbeeressig und Saft ic. bei Höstereich,
auf der Mäusburg.
Zu vermiethen-
1096) Der v. Grolman'sche Garten, dem Busch'scheu Garten gegenüber, mit einem geräumigen Häuschen, ist auf mehrere Jahre zu ver- miethen.
1092) Die mittlere Etage des seither von Schlossermeister Wanuig bewohnten Hauses, in der Neustadt, ist zu vermiethen.
1091) Ein Logis, bestehend aus 3 Stuben, Kammer, Keller, Küche und Holzstall, ist zu ver, miethen und sogleich beziehbar bei
Z. B. Loos, am Markt.
1111) Ein Logis, bestehend aus 3, auch 4 Stuben, Kammer, Küche, Holzstall und Keller, ist zu vermiethen und bis den 1. April 1837 zu beziehen bei G. Reiber.
1104) Ein gutes Sopha ist zu vermiethen bei Marguth,
an der Kirche JLit. A. M. 18.
1105) Bei mir ist ein Logis, bestehend in einer Stube, zwei Kammern, verschlossenem Keller, zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden. 4 CH. Franz,
auf dem Markt.
Vermischte Nachrichten.
1100) Tanzrepetitions-Anzeige.
Der Unterzeichnete beehrt sich, einem geehrten Publikum crgebenst anzuzeigen, daß künftigen Sonntag, den 13. November, unter seiner Leitung eine große Tanzrepetition Statt finden wird. Der Anfang dazu ist um halb 7 Uhr Abends. Die Probe, welche dieser Repetition Sonntag, den ß. November, vorangeht, beginnt um 5 Uhr Abends. Das Local ist im Gasthaus zum Ein^ Horn. Z. P. Sch ne ko,
Tanzlehrer.
1098) Es werden Kartoffeln zu kaufen gesucht. Wo? sagt Ausgeber dieses Blattes.
Hierzu eine Beilage.


