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Ferner: vermischte Nachrichten.

1093) Meinen geehrten Kunden beehre ich mich hiermit anzuzeigen, daß Jakob Schimpf von hier seit heute nicht mehr in meinen Dreizsten steht.

Gießen den 2. November 1836.

F. Lotse.

1101) Morgen ist Tanzmusik im Buschischrn BNrrteusaale.

1041) Mit obrigkeitKcher Bewilligung macht Unterzeichneter biermit dem kunstliebenden Publi- kum eraebenst die Anzeige, daß wegen den am 7. u. 8 Novbr. im Saale des Gasthauses zum Einhorn Statt findenden Festlichkeiten die Auf­stellung der Diorama nur noch bis Sonntag, den 6 Novbr., daselbst, »nd vom 8. Novbr. in dem Kaffcchause dahier bei Hrn. Ebel mit ganz neuen Stücken, welche hier noch nicht gesehen worden sind, ausgestellt und gezeigt werden wird Auch statte ich gleichzeitig dem geehrten Publikum für das mir bis jetzt geschenkte Zutraun meinen ver­bindlichsten Tank ab, mit der Bitte, mich bei den folgenden Ausstellungen mit einem recht zahl­reichen Besuche zu beehren. Billets sind in mei­ner Wobnung, im Gasthaus zum Darmstädter Haus, zu jeder Zeit zu haben.

. I. E. Paukert, Künstler.

1108) 6500 fl. werden gegen dreifache Sicherheit a 4% zu leihen gesucht, und wenn diese dem Darleiher nicht genügen sollte, können noch weiter 3 bis 4000 fl. gerichtlich verschrieben werden.-

Gießen den 4. November 1836.

Allgem. öffentl. Commiss.- Comptoir.

er P. B. ihn anziehen oder verleihen werde. Da nun am 21. März d. Z. die Frau, welche den Rock forttrug und das Geld brachte, und Hey- land am 30. April d. I. beerdigt wurden, so ward des letzteru unglückliche Wittwe, welche im vorigen Jahre in der Entbindungs-Anstalt dahier vperirt wurde, wodurch sie bekanntlich als Krippel jämpierlich lebt, von mehreren Wohlthätern be­schenkt und schickte diese hierauf ihr Söhnchen zu P. B. mit dem geliehenen Gelde, und wollte den Rock einlösen lassen, allein P. B. sagte, er habe diesen Rock nicht in seine Hände bekommen, und eben so wenig habe er die Frau, welche den schwarzen Frackrock ihm gebracht haben solle, noch den Hrn. Hcpland gekannt. Unter Thränenströ- menbat mich, Unterzeichneten, die Wittwe Hep- land, die nöthigen Schritte für sie zu thun. Auch ich ging zu P. B. und stellte ihm die traurige Lage der mit fünf unerzogenen Kindern belasteten Wittwe vor, und als ich dieselbe Antwort, wie das Kind der Wittwe Heplaud, von P. B. er­hielt, so stellte ich deshalb eine Klage bei Gr. Stadtgericht dahier an, P. B. erhärtete hierbei eidlich, das Pfand nicht Zn seine Hände bekom­men zu baden.

Ich ersuche daher jeden Menschenfreund, welchem etwa die geringste Spur dieses Nockes auf irgend eine Weise bekannt geworden (oder werden) sollte, unter Verschweigung seines Na­mens mir Nachricht hiervon mitzutheilen, und fordere weiter denjenigen, welcher den Nock in Händen hat, auf, solchen gegen baare Rückzah­lung des ganzen Geldes, welches der Besitzer des Nocks dafür gegeben hat, an mich abzulieftrn.

Gießen den 3. November 1836.

L. Keßler.

1110) Eine erfahrene Köchin sucht als Köchin oder Hausmagd auf Weihnachten einen Dienst. Das Nähere bei Ausgeber dieses Blattes.

1094) Im Sommer des vorigen Jahres hat der verstorbene Canzlist Wilhelm Heyland dahier einen neuen Frackrock einer hiesigen Bürgers­frau übergeben und dieselbe gebeten, ihm bei P. B. einen Gulden und acht und vierzig Kreuzer hierauf zu leihen. Diese Frau, welcher die Roth des Verpfänders sehr bekannt war, trug den Frackrock fort und brachte die Nachricht, P. B. habe ihr 1 fl. 48 fr. für diesen Versatz hingczählt, aber auch zugleich 18 fr. davon zurückgezogen und dabei solle er gesagt haben, das seien die Zinsen und solle sic dem Hrn. Hcpland sagen, daß, wenn er Hcpland den Rock nicht bald eintöfe,

1106) Literarische Anzeige.

In meinem Verlage erschien so eben: Staudenmaicr, Df: F r. A. (Professor in

Gießen), Geist der göttlichen Offenba­rt: n g, o d e r W i ss e n s ch a f t d e r G e s ch i ch t s- principicn des Christenthums. Gr. 8. Eleg. broch. 1 fl. 39 fr.

Der berühmte Verfasser der vorliegenden Schrift hat sich die Aufgabe gesetzt, den inner» Geist der göttlichen Offenbarung als Ver­mittlung des höhern Lebens dnrch die Gottheit darzustcllen, und aus dem Wesen und