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4004) In No 651. itt der Neustadt ist eine Stube mit Cabinet, Küche, und auf Verlangen eine Kammer, zu vermiethen und kann sogleich bezogen werden.

899) Das bisher von Hrn. Hofgerichtsrath Hofmann bewohnte Logis in meinem Nebenhause, be­stehend in 4 Stuben, 1 Eabinet, geräumigem und verschließbarem Boden, Küche mit Waschkessel, ge­wölbtem Keller und einer Holzremise, ist anderweit zu vermiethen und sogleich zu beziehen.

vr. Weber.

Vermischte Nachrichten.

1001) Mißverständnisse und voreilige Vcrmu- thungen haben das Gerücht erzeugt, der Unterzeichnete würde das von ihm gegründete Mädcheninstitut jetzt bald aufheben. Derselbe sieht sich daher veran­laßt, hierdurch (mit Beziehung auf seine frühere An­zeige in diesem Blatte) wiederholt zu erklären: "daß "diese Anstalt nicht aufgehoben, sondern auch feruer- "hin in ihrer bisherigen Einrichtung und mit noch " größerer Vollständigkeit, unter seiner L e i t u trg "sortbestehen wird." Gießen den 13. Nov. 1834.

D. Balser, theol. cand.

1003) Es ist vor einigen Tagen ein ohngefähr Jahr alter, kleiner Binscherhund (eine Hündin) von schwarzer Farbe, weiser Brust, Schnauze und Pfoten, geschuittenen Ohren und Schwanz, abhanden gekommen z derjenige, welcher mir selbigen verschasst, oder genaue Auskunft darüber ertheilt, erhält eine gute Belohnung. Näheres bei der Erped. dies. Bl.

994) Unterzeichnete, im Besitze einer mrfts neueste eingerichteten Dekatirmaschine, übernehmen von heute an alle Arten Tücher zu dekatiren. Gestützt auf mehrjährige Be­schäftigung und besondere Erfahrung m die­sem Fache, erlauben sich dieselben hierdurch bestens zu empfehlen. Ganz besonders wer­den sie es sich angelegen seyn lassen, alle Aufträge au.fts schnellste und pünktlichste zu befördern, und versichern außer schöner Ar­beit, möglichst billig gestellte Preise.

Löb Mayer Heß seel., Sohne, wohnhaft in der Hundsgasse Nr. 158.

1010) Aus der Bibliothek des Gesellschafts- Vereins zu Gießen ist eine bedeutende Menge von Büchern und Blättern, zum Theil vor Jahren verliehen, bis jetzt aber noch nicht zurückgeliefert worden.

Man ersucht daher die dermaligen Besitzer der­selben, solche innerhalb vier Wochen zurückzulicfcrn, indem dermalen ein vollständiges Jnventarium über die Bibliothek aufgestellt werden soll.

Hierzu ein

Mau hat das Zutrauen zu allen diesen derma- ligen Besitzern von solchen einzelnen Piecen, daß dieselben aus Achtung für dieses Institut obiger An- foderung alsbald entsprechen werden; gegenfalls ha­ben sie es sich selbst zuzuschreiben, wenn auf Kosten der Säumigen gerichtliche Einschritte geschehen.

Gießen den 13. Nov. 1834.

Für den Gesellschafts- Verein dahier, vr. Braubach.

994) Zur 9ten Verloosung der Großherzoglich Hessischen 50 ft. Loose vom 2. und 3. Januar 1835, worin 2000 Treffer, zusammen 218,000 ft. betra­gend, als Gcwinnste: 40,000 ft., 10,000 ft., 3000 ff., -6 zu 1000 ft., 10 zu 400 ff., 20 zu 200 ff., 60 zu 100 ff. rc. rc., sind Promessen zu 5 ff. pr. Stück bei Unterzeichnetem zu bekommen. Auch können auf Ver­langen dir Originallose eingehändigt werden.

Gießen den 7. November 1834.

S. Hirsch auf dem Kreutz.

990) Zu Weihnachts-, Neujahrs-, Confirma- tions - u. Geburtstagsgeschenken eignet sich ganz beson­ders die Ende November erscheinende

Hutzel Denkmünze

auf die Uebersetzung und den Druck der heittgen Schrift-in deutscher Sprache von 1522 bis 1534.

Die Vorderseite wird das ähnliche Bild des un< sterblichen Uebersetzers zeigen, mit der Umschrift: Luther,Dollmetscher des göttlichen Worts.

Die Kehrseite wird ihn in ganzer Figur darstel­len, wie er der, sich ihm dankbar und freudig ent­gegen neigenden Germania die geöffnete ihr nun cf* fene Bibel darreicht, mit der Umschrift:

Die heilige Schrift in deutscher Sprache.

Im Abschnitt wird man lesen:

Angefangen a. d. Wartburg 1522. Vollendet zu Wittenberg 1534. Jubelfeier 1834.

Von G. Loos in Berlin.

Gegenstück zu der Denkmünze der 306)ahrigen Feier der Auasburger Confession.

Preise: In Duc.*Gold 10 Friedrichsd'or. In Silber 6 ft. In Neugold 2 ff. 42 kr. In engl. Bronze 1 ff. 48. kr. Ein Etui v. Maroquin 36 kr.

G. F. Heyer Sohn, in Gießen, nimmt Be­stellungen an.

1021) Es find einem Wiesecker Einwohner vor dem Wallthor Gartenpfähle abgenommen worden, die er gefunden haben will. Der Eigenthümer wolle sich binnen 8 Tagen auf dem Polizeibureau melden.

Gießen 15. Nov. 1834.

Großherzoglich Hessischer Kreisrath.

I. V. d. K.

G. Stumpf.

e Beilage.