Zm übrige« stehen wir uns gleich, Hr. E. E. Hofmann laßt bei uttHkück- lichem Loosenauf 75 st. so gut nachzahlen, als wir auf 50 fl., und da der Hr. Kommerzienrath Hofmann gegen Unglück nicht assekurirt ist; so kann seine Vertretungsanstalt, ehe er sichs versieht, ein so unglücklicher Zug treffen, daß seine Mitglieder noch mehr nachzuzahlen haben, als die meinigen 1826.
Mein Angeben, daß Hr. Hofmann 20 fl. habe nachzahlen lassen, beruht auf der mündlichen Versicherung eines seiner Mitglieder, dem er diese Summe als den Betrag der Nachzahlung angegeben hat.
Bei dieser Gelegenheit kann ich nicht umhin, diejenigen Mitglieder des hiesigen Vereins, welche bei den auswärtigen Herrn Agenten einlegen, zu versichern, daß sie dabei nicht solchen Gefahren und Unannehmlichkeiten ausgesetzt sind, wie sie schon bei dem Hofmann'schen Verein in Darmstadt-statt gefunden haben. Bekckrntlich hat Hr. Kommerzienrath Hofmann öffentlich bekannt gemacht, daß man auch in Büdingen bei dem Landraths-Gehülfen Bieber die Einlage bezahlen könne. Das thaten bisher viele Einwohner aus dem Landrathsbezirk Büdingen. Bieber steckte aber das Geld in seinen Sack, und gieng damit durch. Hr. Kommerzienrath Hofmann erkannte nun diese Einlagen nicht an, nahm die Einleger nicht als Mitglieder in seine Gesellschaft auf, weil sie von ihm nicht quittirt waren, und ließ auf diese Art die Leute 600 bis 700 fl. verlieren. Diejenigen darunter, welche unglücklich loosten, verloren nicht nur ihre Einlage mit 75 fl., sondern mußten sich auch noch dazu auf ihre eigene Kosten vertreten lassen, oder selbst dienen.
Früher schon unterschlug ein von Hrn. Kommerzienrath Hofmann zur .Einnahme der Einlage bevollmächtigter Landraths-Gchülfe Namens Ludwig zu Hungen 225 fl. Einlagen, welche Summe nachher die übrigen Mitglieder der Darmstädter Vereinskasse ersetzen mußten. Solche Prellereien und Unannehmlichkeiten kamen bei der Hofmännischen Vertretungsanstalt in Darmstadt vor, können aber bei dem hiesigen Verein schon um deswillen nicht verfallen, weil auch die Hrn. Agenten sogleich Original-Quittungen austheilen, und selbst angesessene, höchstgeachtete Handelsleute sind.
Möge Hr. E. E. Hofmann doch endlich einmal einsehen, daß all sein eigennütziges Bemühen, den hiesigen Militärvertretungs-Verein wieder zu unterdrücken, und sich das Monopol mit der Mili- tärvertretung anzueignen, ganz vergeblich ist, und möchten das die letzten Worte seyn, die ich auf solche Art zum Publikum zu sprechen genöthigk werde.
Gießen den 12ten Februar 1828.
C. Trapp I.


