Ausgabe 
30.8.1768
 
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HS Giessische wöchentlich < gemeinnützige Anzeigen

unterhalten können unt>MHen: so haben doch wenige von: irgend einem Stande mehr, als zwey, indem sie'für ihre Weiber Geld geben müssen r die armem unter ihnen haben - selten' mehr ? alMn Weib, und schwerlich jemals mehr, als eine Beyschlaftrinn. 'Dievöm Mittelstände haben jel- tmMer Drrp pd;r Vieri ob ich gleich .einige reiche. Personen gekannt habe, dK ^leWkm -hgtckn, diejenigen nicht mitgerechnek, die sie HauögWcWn- ZSerDamste brauchen ES wird einem wunderbar vorkommen., wie eine- «lche MMHl Weiber nur einigermassen sich zusammen vertragen könne; und in Der That har der Herr der Familie sehr ost genug zuthun, wenn er Frieden unter ihnen erhakkchwill. Allein wenn man bedenket, daß-sie von Jugend auf zu einer sclavisch^Mterthänigkeit gewöhnt sind, daßder Mannnach seinem Belieben, ohne jrgenj) eine Ursache Wgeben ru dürfen, sich von der Frau scheiden, und RiejeniFm Stlavmnen, von Men kHmtzKinM hat, ver­kaufen kann; so wird es Wohl nicht mehr so aufferdtdeNtlich scheinen, daß sie in einer ziemlichen Harmonie mir einander leben..

-Jmdieftm Lande stiften gemeiniglich die-Frauenzimmer die Heyra- then; untz-dle Mütter brauchen, um ein Weib, das-sich für ihre Söh­ne schickt, ausfindig zy Machen, jede.Gelegenheit, dieselben in Gesellschaf- ten zu führen; Md Wenn sse eiNe aWekro'ffen haben-,- dir- sse für schicklich halten, so schlagen sie der Mutter eine Parthie zwischen ihr und ihrem Sohnevor. Nunmehr fängt die Familie an, sich-um seinen Charakter und ftine Mistäflde bekümmein; und wenn es scheint -alö könnte die Sa- che geckachb werden, so wird förmlich um 'sie be'y ihren Ettern von dem Vgter angehalten', der'Preiß festgesetzt- den Er für Sie bezahlen Will, und eirie Erlaubnis von dem Radr ausgewirkt, daß so und so eine Per­son ein solches Frauenzimmer heyrathen darf. Alsdann bestimmt jedes von d'etrcheydest jungen LeutenemenProeurator, welche, zu dem Iman mit. Uöch verschiedenen Mannspersonen in der Freundschaft gehen ; und wenn. Mandie'Zeugniffe Untersucht und' gefunden hat , rdaß sie i die wirklich bestimmte Procuratoren sind; so fragt er den einen., ob er willens ist, die Braut um eine solche Summe Gelds zu kaufen ?; und den an­dern, ob er mit der Summe zufrieden ist? wenn sie ihm nun beyde mit Ja darMf'geantwortet haben: so legt er ihre Hande in einander; um) wenn das Geld Msgezchtk rst, so wird mit einem Gebete aus dem Koran der Han­del geschlossen. * ' - - >

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Ich habe o-en vergessen^ meinen Ankor anzuführen. Hier ist der schicklichste Ort, es nachzuholen.' The «rural hiüory of Akppo and Fairs adiaccni by Alex«