HS Giessische wöchentlich < gemeinnützige Anzeigen
unterhalten können unt>MHen: so haben doch wenige von: irgend einem Stande mehr, als zwey, indem sie'für ihre Weiber Geld geben müssen r die armem unter ihnen haben - selten' mehr ? alMn Weib, und schwerlich jemals mehr, als eine Beyschlaftrinn. 'Dievöm Mittelstände haben jel- tmMer Drrp pd;r Vieri ob ich gleich .einige reiche. Personen gekannt habe, dK ^leWkm -hgtckn, diejenigen nicht mitgerechnek, die sie zü HauögWcWn- ZSerDamste brauchen ES wird einem wunderbar vorkommen., wie eine- «lche MMHl Weiber nur einigermassen sich zusammen vertragen könne; und in Der That har der Herr der Familie sehr ost genug zuthun, wenn er Frieden unter ihnen erhakkchwill. Allein wenn man bedenket, daß-sie von Jugend auf zu einer sclavisch^Mterthänigkeit gewöhnt sind, daßder Mannnach seinem Belieben, ohne jrgenj) eine Ursache Wgeben ru dürfen, sich von der Frau scheiden, und RiejeniFm Stlavmnen, von Men kHmtzKinM hat, verkaufen kann; so wird es Wohl nicht mehr so aufferdtdeNtlich scheinen, daß sie in einer ziemlichen Harmonie mir einander leben..
-Jmdieftm Lande stiften gemeiniglich die-Frauenzimmer die Heyra- then; untz-dle Mütter brauchen, um ein Weib, das-sich für ihre Söhne schickt, ausfindig zy Machen, jede.Gelegenheit, dieselben in Gesellschaf- ten zu führen; Md Wenn sse eiNe aWekro'ffen haben-,- dir- sse für schicklich halten, so schlagen sie der Mutter eine Parthie zwischen ihr und ihrem Sohnevor. Nunmehr fängt die Familie an, sich-um seinen Charakter und ftine Mistäflde zü bekümmein; und wenn es scheint -alö könnte die Sa- che geckachb werden, so wird förmlich um 'sie be'y ihren Ettern von dem Vgter angehalten', der'Preiß festgesetzt- den Er für Sie bezahlen Will, und eirie Erlaubnis von dem Radr ausgewirkt, daß so und so eine Person ein solches Frauenzimmer heyrathen darf. Alsdann bestimmt jedes von d'etrcheydest jungen LeutenemenProeurator, welche, zu dem Iman mit. Uöch verschiedenen Mannspersonen in der Freundschaft gehen ; und wenn. Mandie'Zeugniffe Untersucht und' gefunden hat , rdaß sie i die wirklich bestimmte Procuratoren sind; so fragt er den einen., ob er willens ist, die Braut um eine solche Summe Gelds zu kaufen ?; und den andern, ob er mit der Summe zufrieden ist? wenn sie ihm nun beyde mit Ja darMf'geantwortet haben: so legt er ihre Hande in einander; um) wenn das Geld Msgezchtk rst, so wird mit einem Gebete aus dem Koran der Handel geschlossen. * ' - - >
Dtp
• Ich habe o-en vergessen^ meinen Ankor anzuführen. Hier ist der schicklichste Ort, es nachzuholen.' The «rural hiüory of Akppo and Fairs adiaccni by Alex«


