wöchentlich»
gmeltlnüßige Metzen Wb KachrWll
Neuntes Stück.
Dienstags den it<n Mary. 176t,"
Mit Hochfürstl. Hessen- Darmstädtischck gnädigsten Erlaubnis
Terruit vrbem: < ;
Terruit gentes, grave ne redirer Sceculum Pyrrhae - -- -
0® nfre Leser können beynahe mit Recht von uns MlanM, baß wir ffe von einer Sache unterhalten, die bisher der allgemeine Gegenstand aller Gespräche in unsrer ganzen Gegend gewesen ist. Wer hört seit etlichen Wochen in den Zusammenkünften etwas anders, als Erzehlun- gen von dem Mädchen zu Fauerbach ? So reich auch die gegenwärtige Witterung wäre, unsre Unterredungen zu beleben, so verschmäht doch der hirnloseste junge Herr dieses oratorische Fach, das ihm schon so oft aus .der Noth geholfen hat. Denn er verläßt sich auf das Wunder zu Fauerbach ! Das kann die blödesten beredt machen. Und wenn er gar etwas neues davon zu sagen weiß, wenn er geheime Nachrichten hat, was sie ganz neuerlich in ihrem Tode gesprochen hat, so tritt er mit einer gewissen unverschämten Zuversicht in alle Gesellschaften, weis er ganz gewiß von dem Beyfall und von dem heiligen Schauer versichert ist, der die Zuhörer überfallen muß, wenn sie noch einige menschliche Empfindungen haben. - Und von einem so wichtigen, so allgemeinen Gegenstand sollten wir ganz stille schweigen, von dieser Pucelle de Fauerbach, welchernichtS
3 fehlt,


