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tei Giesfisch« wöchentlich - gemeinnStzige Anzeige»

auch nicht zu rauhe Rinden haben, erwählen müsse. Die natürliche Ursa« che ist begreif». Denn wo können die zarten Würzelchen durch eine sol« <pe rauhe und harte Rinde brechen i Die Satzweiden im Herbste zu setzen ist nicht rathsam. Denn wenn sie gleich in der Erde stecken, so fehlt doch Vie Warme, welche den Säst verdünnen, und in die Gefässe leiten must Der wenig« Saft, so in der Pflanze ohne Wurzel sich befindet, wird durch die Kalte hart gemacht; die Gefässe werden auseinander getrieben und erweitert, wo sie nicht gar zerspringen. Im ersten Falle da sie erwei« tert werden, kann der Stamm ohne g-nugsame Wurzel diesen erweiterten Gefäßen nicht Saft genug zufuhren, wodurch sie ausgefüllt und ausae- dehnek werden. Diese Ausdehnung macht eben das Wachslhum, und e» folget daher, daß in deren Ermangelung sie sparsam treiben, und wenn trockenes Wetter emfällt, gar verdorren. Ich rathe also, die Satzweiden im Fruhzahre, etwa im März, von den Bäumen abzuhauen, und sie so­gleich zu stecken. Hat man nun einen Platz ausgesuchet, wo sie hinaesetzt werden sollen, so macht man die recht- Eintheilung, wie weit sie von ein. ander zu stehen kommen sollen. Es ist nicht rathsam , sie allzuenge b-v- sammen zu setzen. Denn em« Weide, die Raum hat, treibt mehr in die Aeste; dahingegen die, so enge stehen, nach der Lust gehen, und nur 4 bi« 5 Stangen treib-n. Zehn bis zwölf Fuß ist di« rechte Weite. Man machet den Platz, dahin sie zu stehen kommen sollen, erst nur mit einer fiä. cfe, damit man die Erde auswirft, viereckigt; sodann macht man allda Löcher eine Elle tief, und etwa eine Elle breit, welches im -October m,-. November geschehen muß. Ist solches geschehen, so wirst man den oben abgestochenen Rasen zu unterst wieder in Die gemachten Löcher hinein, mm di« klare Erd« oben wieder drauf, und läßt es den Winter über also l en n D'-s^hat Bielen Nutzen. Denn die vor Winters gemachte Löcher saugen «me Menge Winterfeuchkigkeik hinein; der zu unterst gestürzte Rase, 3t eine Düngung ab; das Aufgraben der Erde macht den Boden locker, da« di« zarten Würzelchen besser eindringen können, und keinen solchen Wider, stand, als m fester Erde, finden. Kommt nun der Frühling herbm- sa haut man sein« jungen Satzweiden von den Bäumen an einer Seite'/«, was schief ab, und siebt ihnen die gehörige Länge von f Ellen: länger ilk es nichts nutze, ja gar schädlich. w 1,1

Die Lorksetzung folgt künftig.