- - wnb VUdycxMttt» . D W
theile genossen, unt> tfor hatte sie es zu danken, tcfcs noch so ZttW um sie stand- Sie hatte ihr da sie noch bey Leben war, oft ihre übermässige Verschwendung verwiesen, ihre Tochter selbst bat sie sich zu ändern,, allein dieses Laster und die Eitelkeit, die gemeiniglich damit verbunden ist, warm Laster deren sie zu sehr gewohnt war um sie abzulegen. Indessen besaß sie wie es schien auch viele gute Eigenschaften, und hatte besonders viel Einnehmendes an sich. Robert wurde von den Reitzrmgen der Frau will- by so gefesselt/ daß er fiel), ein Jahr nach dem Tode seiner vortrechchen ersten Frau, entschließt, diese zu seiner zweyten Frau zu nehmen. Philipps war da, mals ungefehr r8. Jahre alt, und hatte schon lange gegen die sittsame und tugendhafte Elisabeth z so wie sein Vater.gegen deren Mut. ter eine Empfindung genährt, die nichts anders als die.siebe selbst, und zwar eine dauerhafte und wie es sich gezeigt hat beständige Liebe wax. Philipps that alles mögliche, sich der Heyrath seines Vaters mit Frau XVt'Uby zu widersetzen, blos aus dem Grunde, weil er glaubte, daß dadurch eine künstigeHeyrath zwischen ihm und sein er Elisabeth unmöglich würde. Ihre Liebe war ein Geheimnis , welches sie keinem Menschen offenbarten, sondern so sehr, als möglich, zu verstecken, für rathsam hielten. Frau XXh'Uby / die also nicht von der wahren Ursache der Widerspenstigkeit de- Philipps unterrichtet war, glaubte es geschähe aus besonderem Hasst gegen sie, und fieng deswegen auch auf ihrer Seite an , ihren Stiefsohn (Denn die Heyrath wurde doch vollzogen) von gantzem Herzen zu hassen und zu verfolgen. Frau willby mochte wohl Herr Turner auch lieben, allein ü)r vornehmstes Augenmerck, das sie bey dieserHeyrath hatte, mochte doch wohl sein Vermögen gewesen seyn, welches ihr, bey ihrer grosen Neigung zur Verschwendung und Pracht, sehr willkommen seyn mußte. Sie brauchte auch dasselbe wirklich dazu, ihre tolleNeigung zu befriedigen. Herr Robert Türner ließ sich aus Liebe zu seiner Frau alles gefallen; er war ein Mann, den man so leicht zur Tugend, "als zum Laster .bewegen konnte, der im Grunde aber wohl- ein.gutes Herz mag besessen haben. Philipps allein unterstand sich, wider die ausserordentliche Pracht uny dm grosen Aufwand, der itzt im Hause herrschte, Einwendungen zu machen unD üble Folgen daraus zu prophezeyhn. Dieses fehlte noch, den Haß feiner Stiefmutter gegen ihn vollkommen zu machen. Sie verfolgte ihn auf alle mögliche Art, sie brachte so gar den Vater selbst auf ihre Seite um wider seinen eignenSohn zu seyn, weiches ihr-durch die grofe,Liehe biewju ihr hatte, sehr lficht wurde. Sie würde ihre Tochter seMge-


