VttS INächrichrm.'

flöd; dazu gesetzt, und seine Reden verdreht haben , 'welches noch wahr« scheinlicher ist. Kurz man hatte solche Nachrichten von dem Bedienten, die nun einen Aufschluß, wie sie sagten, zu meiner Eitelkeit gaben; und diese Nachrichten gieng »bald von Mund zu Mund in dem ganzen Stabk- chen herum. Sie halten ihn unter andern gefragt, ob ich auch mit Mannspersonen zu Hguse umgegangen wäre. Darauf mußteer nokhwen- dig antworten i za , ich sey alle i.age m. Gesellschaft derselben gewesen. Dieses war alles, was sie nur verlangten. Er sagte nicht, daß dieses die herrschende Mode daselbst wäre, auch nicht, was es für Mannspersonen waren, und was für Gesellschaften, wo ich angekroffen hatt, noch streng aer die Art, wie ich mit ihnen umgieng. Allein das wußten st« selbst al­les sehr stnnreich zu ersetzen. Die -Oerter, wo ich gewesen bin, waren ver« dächkia« -Oerter, wo kein honnette« Mädchen hinzugehen sich unterstehn wird, die Mannspersonen waren auch solche tugendhafte Leut«, wie man fi, da gewöhnlich antriff, und nun können Si- leicht denken, daß die Art, wie ich mit denselben umgieng, die Art aller Coquekten bey ihnen oeweftn ist. Aber EOkt weiß, daß ich diese -Orter in meiner Stadt nicht den Namen nach gekannt, und daß ich keine aOre Gesellschaften besucht bade, als solche, die aus tugendhaften oder wenigstens ehrbaren reuten bestunden, und wo entweder nahe Anverwandte oder mein- Eltern zuge- aen waren. Ä) habe auch darinne das Zeugnis aller Rechtschaffen , dit mich kannten, auf meiner Seite. Allein das half alles nichts, baß ich nicht da« Gespräch aller Zusammenkünfte geworden wäre. Doch das ist noch l,'d,t S^'waren unverschämt genug einen Brief, den man während daß i6> nicht zu Hause n>at, gebracht hatte, von allen Seiten zu besichtigen, ob sie nicht« h-rauslesen könnten; es war aber nicht möglich, mehr als ei­nige abgebrochne Worte allezeit am Anfänge der Z-ile zu sehen zu kiregen. Meine Mutter beklagte sich darinne über die Unart meines jüngsten Bru­ders, und schrieb mir, baß ich ihm selbst dieselbe verweisen sollte. Au« den einzelnen Wörtern: Unglück durch sh» erlebe»- durchgeh» rvow le» - bitten dich um Gottes willen - ihm vorstelle», w-rs -r- liimmermehr für meinen Sohn - u.d.g haben S'« eme ganze Geschich- te von mir zusammengesetzt, die ganz artig ist; und stch am ihre erstern zuverlaßigen Nachrichten von mir gründet. Sie lautet so: jd) wäre vor meiner Heyrach in einen jungen Menschen verliebt gewesen, mit dem, ich Mr vektruut umgWUgm tvdro doch wäre alles so msZthtim gtschehtn, daß meine

E e 3 bltem