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La sie von Jugend auf in Mr Familie Ment hatte Unter diesen Leutes lebte ich- Leuten, die für einander M)t gemacht zu sryn schienen, die sich aber eben deswegen ganz und gar nicht zu meiner Denkungsart schickten. Anfangs stellten sie sich ganz gefällig gegen mich an, allein lange konnten sie sich nicht verbergen; ich lernte sie bald auf ihrer wahren Seite kennen.
Die erste Gelegenheit dazu war mein Putz. Dieser war gewiß weder lächerlich noch übertrieben, und nach der Mode der Stadt, worinn ich gebohren war, war er eben derjenige, der meinem Stande und Vermögen der gemäßste war- Vielleicht mochte er aber in dem Städtchen , worum ich nun bin, etwas unerhörtes seyn; allein fein Hauptfehler, glaube ich, war der, baß die andern Frauenzimmer im Hause nicht eben denselben hatten, sondern nach der Weise ihres Orts drollige genug gekleidet giengen. Dadurch zog ich mir ihren Haß zu; anstatt daß sie mir hätten in der Güte rathen sollen, meine Fracht zu verändern, schrien sie mich in der ganzen Stadt als ein eitles, narrisches Frauenzimmer aus, daß so sonderbar und phantastisch geputzt wäre, daß sie sich beynahe schämten, länger bey mir in einem Hause zu wohnen. Man sprach nun in allen Gesellschaften (wenn man die verläumderischen Rotten in kleinen Städten so nennen Tonn) von mir, und man vergrößerte und vermehrte die Beschreibungen von mir so sehr, daß ich Sonntags kaum in die Kirche konnte, vor der ungeheuren Menge Volcks, das sich mit Macht herbevgedrängt hatte, Vas fremde Thier zu sehen. Nun war ich in einer Zeit von ein paar Wochen das meschantste Ding, das man sich nur vorstellen kann ; titel, unausstehlich stolz und aufgeblasen, höchst eigensinnig und verbuhlt, und GOtt weis, was noch mehr. Man gab mir Titel, Die ich noch nicht gehört hatte, und dichtete mir Laster an, die ich nicht kannte. Man suchte alles, was man nur von mir wüste, zu verdrehen, um diesen Erdichtungen einen Anstrich des wahren zu geben. Davon muß ich Ihnen einige Exempel anführen.
Etliche Wochen nach meiner Heyrath, schickte mir meine Mutter ei- mnMenschenzuv der in unfern Diensten ist, und der mir etwas überbringen sollte. Diesen Menschen lockten sie durch Geschenke und gute Bewirthung an sich, daß er Ihnen alle meine Umstande, dieß ist ihr eigen Wort, ex* zählen sollte, wie ich zuvor gelebt hätte, und was dergleichen mehr war. Er antwortete ihnen auf alle Fragen, was er wüste, und sprach weder zu meinem Vortheil noch Nachtheik, Weiler ihre Absichten nicht erriech; HjMchtmag er manches sticht mit genug Ueberlegung gesagt, oder sie
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