I er Giessische^Zchthtktth* gemeimrützige Attzergen
habest? Ich will dir und der ganzen Welezeigen, daß ich gebe und nehme, wenn eS mir gefällt, und wie es mir gefällt; ich weiß noch etwas anders, und das ist dieses: ich will machen, daß du, ehe du aus Paris kömmst, qufgehangen wirst. „ Da nun INaeveo keine Rettung für sein Unglück sähe, so fiel er auf ein ander- Mittel; er küß die Prinzeßin wieder wegbringen, und sagte alsdann zum Könige: „ Sire, es giebt, wie ich Ihnen schon vorher gesagt habe, solche bösartige und phantastische Geister, Daß sich gar keine Maßregeln mit ihnen ergreifen lassen ; und derjenige, der die Prinzeßinn besessen halt, ist einer von diesen bösartigen und phantastischen Geistern. Deswegen werde ich alles versuchen, was ich nur weiß; ist das, was ich thun werde, hinlänglich: gut, so haben Ew. Majestät, was Sie verlangen, und ich auch, was ich verlange; sollte es aber nicht hinreichen, unh sollten Ew. Majestät, mit dem, was ich angewandt habe, nicht zufrieden seyn, so werde ich allezeit von Ihnen abhängen, und Sie werden mit mir, Sire, dasjenige Mittleiden haben, das meine Unschuld-verdient. Indessen werden Ew. Majestät auf dem Platze unsrer lieben Frau ein Theater errichten lasiLn, das gros genug ist, alle ihre Baronen und die ganze Clerisey dieser Stadt aufzunehmen; dieses Theater wird, wenn es Ihnen beliebt, mit goldnem Brocat und andern reichen Stoffen ausgeziert werden; Sie werden befehlen, daß man einen Altar dahin bringt, und den nächstkünftigen Sontag müssen Sie sich Morgens früh nebst ihren Prin- MundPairs daselbst einfinden, und nachdem man vorher eine grose Messe daselbst gesungen hat, ihre Prinzeßin hinbringen lassen. Ausserdem, was ich itzt Ew. Majestät gesagt habe, müssen auf der einen Seite des Platzes wenigstens zwanzig Personen mit Trompeten, Waldhörnern, Trommeln, Sackpfeifen und Cvmbeln bereit stehen, welche sogleich mit allen diesen Instrumenten zu spielen anfangen müssen, so bald ich meinen Hut in die Höhe halten werde; und diese ganze Musik muß auf das Theater loßgehen. Alle diese Dinge, nebst einem Mittel, das ich noch weiß, sollen, wie ich hoffe, den Teufel zwingen, den Leib der Prinzeßin zu verlassen. Der König gab Befehl, daß alles so ins Werk sollte gestellt werden, wie es Matteo vorgeschlagen hatte. Der Sonntag kam, das Theater war mit einer grosen Anzahl Personen vom ersten Range besetzt, und der Platz unsrer lieben Frau war von Volke übersäet, als die Prinzeßin, geführt von Zwey Bischöffen und von vielen Hofcavaliern begleitet, ankam. Da Ko# derrch eine so grose Menge von Leuten, und einen so prächtigen Auszug Mo. so wurde er ganz bestürtzt, und sprach folgende Worte sehr laut aus
„Ich


