Ausgabe 
5.4.1768
 
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Die Welk, die ihn verwarf, geliebt,

Er lasset mir in seinem Leiden

Ein Vorbild, das zu allen Zeiten

Mir Muth und Trost und Stärke giebk.

Sol! ich, o GOtt, in künftgm Tagen

Die allerschwerste Last auch tragen, So trag ich sie, und harr auf dich.

Ich küsse tief im Staub die Ruthen, Es war. mein Glück, ich sollte bluten, Zu meinem Heile schlugst du mich.

Zerschlägst du zornig alle Glieder:

So heilst du sie, als Vater, wieder, Daß die Gebeine sich erfreun.

Wenn sich mein Leiden wird vermehren,

Wenn du mich nicht mehr scheinst zu hören, So soll mein Herz noch standhaft seyn.

DaS bin ich meinem JEstr schuldig, Denn unverdient litt er gedultig Für mich und eine Sünderwelt.

Warum sollt ich verdiente Plagen

Nicht standhaft, so wie Er, ertragen, Und sie besiegen, wie der Heldr l

Vergiß nie, durch ein heilig Leben

Den, Seele, ewig zu erheben, Den, der für dich am Creutze starb.

Den Menschenfreund, der vom Verderbe«

Dich rettete, und durch sein Sterben Dir dein verlohrnes Glück erwarb.

Von einigen Fehlern beider Erziehung der Rrnder rn Ansehung des Unterrichts in der Religion.

ES kann kein wichtigrer Punkt der Erziehung eines zarten K'ndS (tpn, als ihm frühzeitig die Lehren unsrer Religion, Oie Be-