Ausgabe 
5.4.1768
 
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Mesirsche wSchMdlrch^ gemerMStzige Anzetzm

War JEstr/ des Erlösers, Huld.

Er büsete, was- wir verbrochen, An Ihm ward unste Schuld gerochen, Denn Er lud auf sich unsre schuld.

Er stirbt, das Leben uns zu retten,

Er liegt, uns zu befreyn, in Ketten, ... t

Er wird der Sünder, ich gerecht - Nun darf ich mich zum Richter wagen! GOtt starb für mich - Könnt ich verzagen?

Ich glaub an ich bin gerecht -

Er trug-die Krankheit, und die Schmerzep,

Auf daß der Fried in unsre Herzen, Der Friede Gottes in uns kehr.

Den Sünder zu befreyn von Plagen, ----- Wird Er gemartert und zerschlagen, Der Menschheit Strafen duldet Er!

Komm! Siehe hier am Treutzesstamme *

L) Mensch! Sieh, das ist Gotkeslamme, Das aller Welt Verbrechen trägt;

Das- ist dein Heü<md, den man höhnet, Den die Verachtung spöttisch krönet. Und dem die Frechheit Wunden schlägt.

Sich, tote Er mit erblaßtem Munde

Voll Angst in seiner Todesstunde * Den Vater noch um Hilfe bittet Wie Er noch seine Mörder segnet. Mit Langmuth ihnen noch begegnet;

Und bey dem Vater sie vertritt l

Er? der von keiner Sünde wußte. Den Tod litt, den ich sterben mußte,

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