Ausgabe 
4.10.1768
 
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Die schon in Damotts Busen schlägt? - Er eilt zur Dons hin, sein Schicksal zu erfahren > Voll der Beredsamkeit, die, seit so vielen Jahren,! Der kältsten Mädchen Herz bewegt. *' Doch Dorrs bleibt, so viel auch Dämon, waget, So sehr sr'sie"und sein Geschick verklaget, Stets-sprachlos, taub, und unbewegt.

Er seufz;/ sie sacht: tr eilt ihr nach; roch sie verschwindet: Er sucht mit Ängst; allein, er findet Nur immer sich und seinen finstern Schmerz, Und niemals seiner Schönen Herz.

Das Hinderniß ist gros/ hieß Glück sich zu erwerbens Nicht gros genug, daß..es ihm Ruhe giebt;

Nein, in dem Vorsatz, froh in feinem Lauf zu sterben, Sucht er noch hitz'ger was er liebt.

Sie war ihm schön, wa er zum erstenmal sie steht/ Doch-dreymal schöner, da sie fiieht.

Nun sieget er, sein Muth wird itzt gekrönet, UiK er besitztwopa.ch er sich gefthner.

Ein Held, den die schon halb-yerlohme Schlacht Nicht abschreckt, nur verzweifelt macht, Und der, der Schande'.zu eMehen, - Unt) seinen Feind nicht triumphier» zu sehen, Mit blinder Muth in tausend Säbel rennt, Und alle Furcht vergißt, und keine Schrecken kennt, Weil er vor Lust zu sterben brennt, ; :

Ja, den entzückts nicht so, wenn er , im blut'gen Feld, Nicht den gewissen Tod, nach dem er jagte, Nein, das was er nicht mehr zu suchen wagte, - " Den halb enkflohne.n Sreg erhält. . j ./< .

Er fühl in seiner Lust ein ganzes Himmelreich, So ist sie Dämons Lust nicht gleich, Der itzt der Liebe Glück, ihr gröstes Glück geniesset, Und dessen Arm weit mehr, als Roms Trmmph umschliesset;