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Msn weiß, wie sehr sichS da alle patriotische Kannengieffer zur heiligen Wicht machen, auf solche Manner zu lästern. Jedermann schimpft auf ihn, und wenn man sich in Gesellschaften recht lustig machen will: so geschieht eS auf seine Unkosten. Niemand kann sich überreden, daß Aristides vorher jemals etwas vernünftiges oder nützliches sollte gemacht haben, weil dasEtt- deso schlecht ist.- Diese allgemeine Verachtung hak sich Aristides gant allein selbst zuzufthreiben- Warum war er zu stolz, der Maitreffe die Hand zu küssen, oder sich den Hofnarrn zum guten Freund zu machen? Er hatte wissen sollen, daß allein von dem guten Ende der Ruhm seines ganzen'Lebens abhieng. D'ese gross Erinnerung liegt augenscheinlich in unserm Sprüchworte. DieMelt handelt einmal so, und man muß sich nach der Welt richten, wenn man ihren Beyfall gewinnen will.
Kein Frauenzimmer in der Stadt hat wohl durch ihren aufferoMrts sich prächtigen Putz den Neid der andern so sehr erreget, als Zeph^ re. Ihr Stoff war immer der reichste, und ihre Moden , so geschwind sie sich auch verwandeln, waren immer die neuesten. Kein Ball, keine andre Lustbarkeit, Zephire erschien aüezeitin einem neuen Kleide, das die Bewunderung aller Augen auf sich 'zog. Wie hat sie nicht in der Kirche die frömmsten Frauen mit ihrem Putze in der Andacht gestört! Man konnte nicht anders; man mußte auf sie sehen. Es blitzt aber alles sosehr, daß man sie nicht lange ansehen kann. - Aber was sagt die Wett von Zephiren? Wir wollen es von Beaten erfahren, die sich schon lange zur Ricktcrinn ihres Geschlechts aufgeworfen hat. Nun was sagen sie von Zephiren? h £>! Zephire ist ein sehr galantes Frauenzimmer, die frey^ sich ausnehmend prächtig gekleidetist. Allein sie wird wohl wissen, wie weit sie gehn darf, und ihr Putz wird ohne Zweifel ihrem Vermögen gemäß seyn. Sie ist übrigens eine recht artige Frau, und ich will ihr weiter gar nichts böses nachgeredet haben. „ Lob genug für Zephiren! Aber wie vergänglich sind alle menschliche Herrlichkeiten - - Zephire verliert ihren Man und ihr Vermögen, und die Frau, dir sonst das Muster aller Galänterst war, wird nun der würdigste Gegenstand des Mitleidens. Wie wünscht sie sichnur eine Schnurvon den Granaten, die sie sonst aus Wollust trug, itzo zurück, um sich und ihren zwey Kindern das Leben zu retten. Nun spricht - man ganz anders von Zephiren» Nun ist es eine unbesonnene, tolleNär- rögr'iM nicht wehrt daß Man sie bedauert , und die noch HungersM- Hrmuß, wenn ihre CWkrit würdig M bestW wetdm. ^ M dieses
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