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man eine ungleiche Quantität Holtz por Silber oder Kupfererze vertauscht. We aber ein altes, verfaultes, stinckendes Grubenholtz Steinkohlen verdienet genennet zu werden, weiß ich nicht. Ware es nur möglich, paß man an denen Orten, wo es wenig Holtz giebt, Steinkohlenflötze und Gänge entdecken, bebauen und gewinnen könte. Wie groS wäre Mcht dec Nutzen!
ES wäre demnach kein Schade, wenn man emen Stamm Holtz vergrübe, der eine Klaffter Holtz machte, um dadurch 20. Centner Scem- fohlen gewinnen zu können. Und l'rberhaupt braucht man in Steinkohlen- Gruben wenig Holtz, wenn keine unnöthige Arbeiten geschehen. Ich habe nicht nöthig den Nutzen der Steinkohlen herauszustreichen , weil dieses bereit# vor meiner Zeit geschehen, und von Kennern derselben noch geschieht. Den bergmännischen Gruß, Glückauf, brauchen Sie auf eine spöttische Weife, da er doch nicht verdient, lächerlich gemacht zu werden. Bey diesem Gruß ist dasjenige Silber oder Kupfer gewonnen worden, wodurch Sie ihren Lebensunterhalt oufeine anständige Art bemitteln. Ich gebe zu, daß viel Holtz unnöthig oder vergeblich in Schächte und Ställen Verbauet wird, aber nicht daß gantze Walder, auf Kosten der Domainen ausgerottet und verderbet werden. Das ist übertrieben. Man mag immerhin die jungen Knaben, v. i. jungen Eichen mit ihren Schwestern, nämlich Buchen, Tannen rc. bey lebendigem Leib begraben, wenn man nur dasjenige erhält, was man dadurch sucht. Davor wachset Holtz.
Ich gestehe gerne, daß manche eitcln Ruhm und Jntereffe suchen, Mcht aber ohne Ausnahme.
Die Pofterite würde uns wenig danken, wenn wir nur die kleinen Platze, die Hallen der Schächte und Ställen mit Holtz besaamen wokten. Es giebt mehrere und grösere teere Plätze, die man ohne die Mühe anzuwenden Schachte zuzustürzen, mit Holtz bepflanzen könte. Die Tagelöhner sind zu faul iu Niederheffen, als daß sie auf die Erdstöcke anfahren und sie gewinnen solten, ohne Bergleute dazuzugebrauchen. Es giebteine Menge von faulen Taglöhnem und Erdstöcken. Der Grund liegt in Der Unarbeitsamkeit.
Nein! ihr Vergleute stürzet die Gruben nicht zu; bauet fort wo ihr zuversichtliche Hoffnung habt. Ihr Landes-Herrn, suchet fremde Bergwerkschaften in Euer Land zu locken, wo man Bergwercke bauen kan, die ihr Geld in ein solch Land verwenden, welches vor die Unterthanen ein erklecklicher Nutzen ist. Sehet zu, daß Ihr ihnen die besten Privitegia er».
theiler,


