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tzen wr'rd. Man wird dir die Pfaufedern ausrupfen, mit denm du. dich bisher so gebrüstet hast. Werde weiser, Crifpirt/ wenn du glücklich wer­den willst. Ringe nach einem bessern Ruhme, und halte niche langer Fleisch für deinen Arm Sey bescheiden und laß den Verdiensten eines je­den Gerechtigkeit wiederfahren, so wird dich die ganze Welt lieben.

Die eitle Llorte hat so viele geschickte und rechtschafne Leute zuFrey- «rn gehabt und dennoch hat sie keinem ihre Hand geben wollen. Warum? Sie waren ihr alle nicht vornehm genug. Sie befürchtete immer, sie möch­te ihre Familie beschimpfen, wenn sie einen rechtschafnen Mann von geringer Herkunft heirathete. -Öl laßt sie doch in Ruhe sitzen, ihr Freyer! Eslst euch besser, daß sie euch ausgeschlagen hat, sie würde euch gewis jeden Tag eure niedrige Geburt vorgeworfen uud zu verstehen gegeben haben, daß sie euch zu einem Manne gemacht habe. Macht es doch, wie der lie­benswürdige Ckott- Ais er um Llorte anhielte; so empfieng er zur Ant­wort: er sollte wieder einmal nachfragen, wenn er erst RegierungsRath ge­worden wäre. Nun, da Cleon wirklich eine eben so ansehnliche Stelle bekleidet, nun ist er eben so gleichgültig gegen (Horte / als sie ehedem ge­gen ihn war. - (Horte mag es ihrem Familienstolze zuschreiben, wennsit eine alte verachtete Jungfer wird. ,. '

Die schönen und vortreflichen Handlungen seiner Anverwandten m Ge­sellschaften zu erzählen, laßt sich allenfals noch entschuldigen, wenn es mit Bescheidenheit, bey einer schicklichen Gelegenheit und in der Absicht ge­schieht, um andre zu vergnügen, oder zu bessern. Allein auch kleine ^ha­ken derselben für gros und niederträchtige und boshafte Streiche derselben für Beweise von ihrem erhabenen Verstände ausgeben, ihre geringe und allzu sichtbar eingeschränkte Einsichten als den höchsten Grad der menschli­chen Erkenntnis angesehen wissen und allzu gemeine Vorzüge derselben als die seltensten Vollkommenheiten öffentlich rühmen wollen und dies alles viel­leicht noch zu einer ganz unschicklichen Zeit und bey jeder mit den Haaren herbeygezogenen Gelegenheit erzählen wollen; das ist meiner Meinung nach, das untrüglichste Mittel, für lächerlich, thöricht und unausstehlich gehal­ten zu werden. Ich gähne, so bald mir Mops von seinem Vater zu er­zählen an-ängt. Er hat mir wohl schon hundertmal gesagt, daß derselbe mit keinem seiner Collegen sich batte vertragen können, daß er sie für lau- ter Dummköpk gehalten und jederzeit mit sehr verachtenden Blicken auf sie herunter gesehen hätte. Das bade ich nun schon so oft hören müssen und den­noch sagt er mite immer wieder, wenn er nur die geringste Gelegenheit da-