Ausgabe 
15.9.1767
 
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Acht Uhr. Es ist mir sieb, daß es wieder Lüttichsallak siebt- Das ist doch der gesundeste. . 9

Vteun Uhr- Ich gieng in der Stube -auf und üb.

Sehn Uhr. Ich legre mich zu Bette.

Montag. Ache Uhr. Ich (prang geschwind aus dem Bette, weil ich sähe, daß Die Sonne sehr hell Wen. Meine Holzhacker störten mich an meiner Promenade in der Stube. Ich sah -ihnen lange zu. Es ist mir lieb, daß ich sein Hoizhacker geworden Din.

Neun Uhr. Den Thee, nebst einer Pfeife Tabac.

Zehn Uhr. Suchte ich mein Federmesser , -zornig über den Johan daß er es verlegt hatte und ohne meine Erlaubnis ausgegangen war. 1

Eilf Uhr. Eine Pfeife Tabac in meinem Hausgarten, zog Schuh an und band meine Strumpfbänder fest.

Zwölf Uhr. und trank ich, wie gewöhnlich.

Eino bis drey. Mittagsschlummer.

Drey Uhr. Den Coffee und ein Pfeifchen nm Fenster.

Vier Uhr. Ich gieng spatzieren bis halb sechs. Um sieben Uhr kam ich aus der Schenke nach Haus, unt> speisete bis gegen neun Uhr.

Neun bis zehen Uhr. Bey einer Pfeife Tabac ließ ich michsusr kleiden und legte mich schlafen.

Dienstags. Acht Uhr. Die vorige Nacht fürchterliche Träum». Brachte mit Auslegung derselben eine ganze Stunde zu.

Nenn Uhr. "Nach meiner Gewohnheit ven Tyee und eine Pfeift Tabac, wobey ich in der Stube herum gieng.

Zehen bis zwölf Uhr. Der Kanzleydiener insinuirke mir ein Ur# theil. Der Proceß hat mich schon sehr viel Geld gekostet, und wer weis, wenn er erst ausgehen wird. Man sollte glauben, eS wäre keine Gerech­tigkeit mehr auf der Welt. Ich habe es doch immer gesagt und sage es noch; Ein magerer Vergleich ist besser, als zehn fette Processe.

Zwölf Uhr. Schlechten Appetit.

Eins bis drey. Unruhigen Mittagsschlummer.

Drey Uhr. Wie gewöhnlich, eine Pfeife Tabac beym Caffee.

Vier Uhr. Herzklopfen und Langeweile.

FnnfUhr bis sieben. Hora medica. Der Zwölfter konnte bes­ser seyn. Der Gesellschaft wegen trank ich einen Stoppen mehr, als sonst.

Neun Uhr. Zu Bett.

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