Ausgabe 
14.4.1767
 
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ii 4 Gie fische wöchmtlrch- gemeinnützige Anzeigen

Ja, aller Himmel Herrlichkeiten

Verwechselt Er mit Schmach und Leiden, Uno duldet Schläge, Spott und Hohn. Nimmt Christen euch bey seinem Leiden Nicht Schaam, nickt Reu, nicht Webmuth em; Ö! dann, dann müßt ihr mehr als Heiden Und härter als ein Felsen seyn.

Um Trost bei seinem Creutz zu finden, So weinet kaut bey euren Sünden; Dann diese schlugen Ihn so sehr. Was eine gantze Welt verschuldet, Die abgefallen war, das duldet Und buffet, und bezahlet Er.

Er der von keiner Sünde wußte, Der stirbt der Missethäter Tod- Dem Wind und Meer gehorchen mußte, Der wird des Wurms, des Menschen, Spott.

Er der einst aus der leeren Tiefe Allmächtig alle Wesen riese, Der einst des Menschen Schöpfer war, Der stellet sich für seine Kinder Wie? nein, für abgefallne Sünder, Als Mittler fernem Vater dar.

Der schwere Fluch, der auf uns ruhte, Und unsre Strafe liegt auf Ihm. Er stillt mit seinem beiden Blute Erbarmend seines Vaters Grimm.

Wie gros ist der, der seine Feinde Durch seinen Tod mit GOkt vereinte? Unendlich, göttlich gros ist der. Er muß allein um unsre Sünden Die Sckreckniffe des Herrn empfinden; Die Quaal der Höll.n fühlet Er.

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