Ntesffsche wöchentlich, geWwOW KlUlgcn Mh Mchrtchttn Funfzehendes Stück.
Dienstags den 14den April. 1767; Mit Hochfürfil. Hessens Darmsiädtischer gnädigsten Erlaubnis.
Folgendes Gedicht ist uns von einem unbekannten auswärtigen Gönner unsrer Blatter zugeschickt worden. ES ist werth, daß wir- uchm Lesern mittheilen.
Passt-tts Gedanc?ett° (föj^rfhunt, erstaunt ihr Menschenkinder!
Erbebt, erbebt ihr freche Sünder!
Für dein/ der dort am Creutze stirbt!
Seht dort sein Blut erbarmend fliesten: Ach! tretet nicht dies Blut mit Füssen, Das euch ein ewigs Heil erwirbt. Für Frevler/ für der Sünden Knechte, Für Uns Verworfene von GOtt/ Stirbt Er/ der Gottmensch/ der Gerechte, Den jammervollen CreutzeS Tod.
Wer kann der Liebe Wunder fassen! Für Uns am Creutze zu erblasten, Verlaßt Er seiner Gottheit Thron.
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