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t« sich sein« Macht nicht, erb.it auch seinen himmlischen Vater nicht, bog er ifem biele Legionen Engel zu seinem Schutze zuschicken möchte. Er setzte sich freiwillig den grausamsten Begegniffen und Der allerschmählichsten To- begart aiA Er gieng seinen Feinden noch entgegen, als sie auf ihn los- ranien. Siehe, sagte er zu seinen schlafvollen Jüngern, siehe, die Stunde ist hie, daß ich in der Sünder Hände überantwortet werde/ Stehet auf, lasset uns gehen; siehe, er ist da, der mich verräth.
Drittens erhellet auch aus der Einsetzung des Abendmahls, daß unser Heyland muff voraus gewußt haben, daß er auch noch immerfort nach seinem -tobe, so schmählich und so verächtlich derselbe auch vor der Welt sepn sollte, treue Jünger und eine Kirche haben werde, die sich dieses Sa- craments als eines ErinnerungsMittels an seinen versöhnenden Tod bedienen würde, und daß diese Kirche bis ans Ende der 26elt fortdauren und beiteten tverbe. aQSic hätte er aber dieses alles vorher wissen kennen, wenn er nicht allwissend und der wahre Messias gewesen wäre? Vis auf unsre Zeitm hat er Jünger und eine Kirche gehabt, und er wird auch am Ende der Welt noch Jünger und eine Kirche finden, zu eurer ewigen Schande und Ungluckjeeligkeit, ihr Verächter und Spötter unsrer göttlichen Religion, die ihr sie nur deswegen verleugnet, weil ihr sie nicht kennen undih- re Lehren nicht ausüben wollt! ;
Viertens liegt auch selbst in der Handlung der Einsetzung des heiligen Abendmahls etwas göttlich und majestätisches. Wir sehen hier den Versöhner Gottes in dem allerniedrigsten und allerverächtlichsten Zustande, wir sehen ihn im Begriff, den Tod eines Missethäters zu sterben, und dennoch redet er hier als-em Lehrer und als ein König. Er zeigt der Kirche ihre Pflichten, schreibt ihr Gesetze vor, und setzt den allerfeyerlichsten Gottesdienst der Christen ein, einen Dienst, den sie GOtt bisher noch beständig erwiesen haben, und der so lange fortdauren soll, bis JEsus in seiner göttlichen Herrlichkeit zum allgemeinen Weltgericht kommen wird'
Da es nun eine unstreitige Wahrheit ist, daß das heilige Abendmahl rfr eingesetzt worden, daß es von dem Versöhner Gottes, dem wahren und einzigen Heylande der Menschen, der GOtt und Mensch in einer Person war, zur Erinnerung an seinen Tod und zu seiner Erlößten Versicherung von feiner göttlichen Sendung und als das kräftigste Mittel zur Stärkung und Befestigung unsers Glaubens ist eingesetzt, und seit seiner Einsetzung von der ganzen Christenheit ununterbrochen und ohne den geringsten Widerspruch als ein solches Mittel ist angesehen und gebraucht worden; so muß


