r-s Gieflsche wöchentlich'- gemeinnützige Anzeigen reichlich mit Stacheln versehen sind. Der Schaft wird so hoch, daß kein Thier hinauf langen und die Zweige abfreffen kann. Kein Raubvogel nistet darauf. Keine Schlangen noch Kröten werden darunter angetroffen. Man kann ohne Furcht unter ihrem Schatten ruhen. Man pflanzt sie da- hero in denen Städten vor dieHäuffr, und kann auch Cabineter davon anle­gen. Da das Holz so harte ist, können ihm die Holzwürmer nichts anhabem Daher bleibt auch dieser Baum gesund bis in das späteste Alter. Das Re- genwaffer macht ihn nicht faulen. Es ist der einzige Baum, welcher von allem dergleichen Unheil befreyet ist; dagegen man viele Mängel bei) alten Eichen finden wird. Er führt auch daher den Griechischen Namen Accada mit Recht, weil er gar nichts böses hat, indem ihm kein Insekt schadet, und er allemal gelund bleibt. Bey denen jungen Bäumchen aber ist es doch nöthig, sie. durch einige Vermachung zu verwahren, damit das Vieh nicht so wohl durch das Abfreffen, als vielmehr durch das Niedertreten ihnen schade.

Die dritte Art diese Bäume zu Nutzen, welche ich denen vorherge­henden vorziehe, bestehet darinnen, daß man diesen Baum, wenn er e Jahre alt ist, anstatt ihn zu köpfen, ganz und gar unten nahe bey der Wur­zel abhaue. Denn also giebt er jährlich den größten Nutzen.

Zwar verliert man hierdurch diejenigen Vortheile, welche man von dem sich gewachsenen Schafte dieses Baums ziehen kann, von denen im vorhergehenden Erwähnung geschehen ist. Allein dieser Verlust wird reichlich wieder eingebracht; erstlich giebt der unten abgehauene Stamm bessere Pfähle, als die Aeste, indem das innere Kernholz mehrere Festigkeit hat, als die Aeste Hernach erlanget man auf diese Weise mehrere Absprößlinge aus den Wur­zeln, die sich weiter ausbreiten, und diese geben wieder Holz zu Stangen, oder lassen sich wiederum verpflanzen. Die Vermehrung ist so reichlich, daß man es kaum glauben kann, wenn man es nicht selbst erfahren hat. Vor einigen Jahren ließ ich einen solchen Baum, der im Felde stund, gan?un- ten an der Erde abmachen. Der Stock treibt das Jahr eine große Menne Wurzeln,, die sich soweit erstrecken, daß mehr als foo Absprößlinge her­vor kamen, davon ich eine Baumschule anlegte. Der große Vorthcil, den ich dadurch erhielt, bewog mich 30 Bäume die ich in einer Allee gezogen, niederschlagen zu lassen. Davon bekam ich über 6000 Absprößlings, das andere Jahr gaben sie mir 10000 Stangen, und ich verkaufte zcoo junne Bäume, wie dieses allen meinen Nachbarn bekannt ist: und alle diele junge Bäume nahmen nicht mehr Platz ein, als ein halbes Tagwerk.

Dich