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sind, i) Was muß ein jeder Skudirender erlernen, er mag übrigens für eine Facultät erwählen, welche er will? r)Und was hat derjenige nun ins­besondre nöthig, der sich auf eine von den drey Hauptfacultäten legen will, oder wohl gar ein einzelnes Stück aus der Gelehrsamkeit, als z. E. die Mathematick oder Geschichte, oder die schöne Wissenschaften zu seinem Hauptzweck erwählt? -Oder -) auch nicht einmal ordentlich studiren, son­dern die Schule blos als eine Vorbereitung zu seiner künftigen Lebensart durchgehen will? Die Antwort kann in diesen Fällen nicht einmal wie das andre ausfallen. Auf niedern Schulen muß vornehmlich die erste und letz­te Frage in Betrachtung gezogen werden, weil man Leute von allerlei) Gattung vor sich hat, und die meisten noch ungewis sind, was sie derein- siens ergreifen wollen, und nicht eigentlich des Studirens halber die Schu­le besuchen. Zudem so müssen sie so viele Gründe gelegt haben, daß sie auf hohen Schulen sich nicht nur selbst entschließen können, sondern auch das­jenige insgesamt verstehen, was sie zu einer jeden Facultät als Vorberei- tungsStücke nöthig haben.

Damit aber auch die Lehrer die Unpartheylichkeit in ihren Urtheilen m derThat beobachten, so müssen sie so gesetzt seyn, daß sie nicht aus Man­gel des Unterhalts genöthigt sind, Sachen, wormnen sie selbst Unterr-cht geben, und wovon sie etwa Vortheile haben, wider ihr Gewissen mit Ver- achtimg der übrigen, als die einzige nöthwendige Wissenschaften anzupreifen.

Es muß demnach auf hohen und niedern Schulen eine gewisse Mischuna und Gleichförmigkeit unterden einzelnen Theiken der Gelehrsamkeit beobachtet werden, damit keine zum Schaden der andern getrieben wird. Es muß Gelegen­heit zu allen Stücken vorhanden seyn, damit ein jeder das was ihm als Gelehrter überhaupt betrachtet nöthig ist, lernen, und dann auch noch aufdasjeniae beson- ders Fleiß wenden kann, was die genaueste Verbindung mit seinem festgesetzten

Schon an den niedern Schulen ist es ein Fehler, wenn nicht in allen Stucken, soweit esnemkich dre Grenzen zwischen ihnen und denen Universitä­ten erlauben. Unterricht gegeben wird. Alle Arten von Sprachen und Wissen­schaften müssen m emer genauen Harmonie mit einander vorgetragen werden, daMt mchks nötiges vergessen wird, und ein jeder eine für seine Umstände chickliche Nahrung findet. Ein Körper an dem ein Theil eine unmäßige Größe erlangt har, rst ein Ungeheuer: Nur alsdenn ist er wohlgestaltet, wenn M Theite m einem genauen VerlMnis stehen, und in gehöriger Ueberein- siMMNg lylt anpW MbttkM sinh, , ö