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Brust durchwühlen, Aeltern, wenn diese Betrachtung, beym Sterben unsrer Kinder in unfern Seelen recht lebendig wird? r n ,

Durch ein frühes Serben der Kinder Uber hebt (bCtt lU

mit eincmmate aller Oer beschwerliche» Sorgcy und

eine rechtschaftie KinderMchk er,»r«rt. Welch M ->achm -^»km u,rn (Sorgen müssen EMM Mm anwmKn, wenn sie chio Kind«in dieser argen Welk wohl Gehen wollen! Haben sie mchtu(vieler^Absicht inatznichfaltige schwere und mühsame Wichten zu beobachten» Wie a chcn kummervollen Tag und wie manche unruhige Nacht veiur-iht mii nicht die Erziehung ihrer Kinder! Und bei) aller ihrer Sorgfalt'st MMk noch ungewis, ob die zarten Pflahzen geratheii, oder verderben. Unoge- setzt sie geraden für diese Welt, si- erziehen sie glücklich zum Dunst mv Nutzen des gemeinen WeWs, wissen sie «ich gewiß, dßsi d",L«ame een sie in ihre Seelen streuen, auch Fruchte des ewigen Lebens tragt. Wisiei, sie gewiß, dasi sie ihre Kinder auch zur Ehre Gottes zur o?khettl>ch«NA ei­nes Namens, und zu ihrer ewigenGiuckseeligkeit erziehen oder ei,ogen ha beii. Bange ungewisheii 1, Finsterer Zweifel! Der den Äugen Soltesstirch« tiger Leitern gar manchmal m> verborgenen Thranen zärtliche,

Msi »blocket! Ninik GOtt die Kinder frühe zu sich m W Eenvolle Ewigkeit, was thut er dadurch anders, als daß er die Ueitcrn mit eiiH iu male von tausend Sorgen und Bekunimernißen m Aäiehung bei Schics sale-und der ewigen Wohlfahrt ihrer Kinder beireyt, und sie wegen des ewigen Schicksals derselben vollkommen beruhigt? Ist das Nicht «in wahrer T'rost hey dem frühen Sterben derselben? , „...

Sterbende Kinder vermehren die Zahl der fertigen HrmmelöBurger. g6enn vielleicht' viele hundert Erwachsene muthwillig ins finstere Uxcicv der hinab wandern, so steigen sie zu den fertigen Höhen ^l-wr, wo man Gottes Ängestcht schauet, und Freude die Fülle und ilebtrchesWesenjU seiner Ruhten ewiglich genießet GOtt nimmt fre m ihrer Unschuld hm- weg, mit ihnen seinen Himmel zu bevölkern, damit derselbe, da lewer der größte Theil der Erwachsenen die breite Straße zur Holle wandert, nicht weniger fertige Bewohner habe, als unfertige das finstre 9ttich des Ab­grunds hat. Aettern deren Kinder in früher Jugend sterben, liefern WdeM Himmel Einwohner. vermehren durch ihren ehelichen Dienst die Zahl der Seel,gen die GOtt von Ewigkeit zu Ewigkeit anbeten und stmemNa- !men ohne Aufhören verherrlichen- Ist nicht auch dieser trostv.olle Gedancke

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