$18 Glesische wöchettUlch -- Femeittttützl'ge Anzeigen
Schätzen und Freuden, aber sie verlieren nur in dische vergängliche unvoll- konnnne Güter Ehren und Freuden, die mit Mühe errungen, erhalten und unter manchen bangen Kummer genossen werden, und keine wahre Zufrieden« heit und Glückseeligkeit geben können. Uno sie gewinnen dagegen bey ihrem Sterben himmlische, ewige, ganz vollkommne Guter, Ehren und Freuden. Glückseeliger Tauscht Herrlicher Wechsel! Wir haben für seine Wahrheit göttliche Gründe. An derselben zweifeln, wäre die offenbarste Sünde. Eine beffre Welt jenseits dem Grabe, welche «ns die Vernunft wahrscheinlich hoffen heißet, öffnet uns die göttliche Offenbahrung, und erhebt uns mit unfern Blicken bis in dieselbe. Wir hatten unsre Anwartschaft auf dieselbe durch die Sünde verloren. Aber JEsu blutiges Verdienst und herrliche Ge- nugthuung hat uns dieselbe wider erworben. Sein Geist eignet solche den . Kindern in der'Taufe zu. Er erhält solche in dem Besitze derselben. Sie haben ihren Taufbund nicht wie die Erwachsenen, gebrochen. Sie sind noch Gottes Kinder. Sterben sie allo anders, als im Glauben an Jesum? anders als Erben Gottes? Sie gehen folglich in ihrem Tode unwieder- sprechlich gewis in das himmlische Jerusalem, in die Stadt des lebendigen Gottes ein, denn so heißt jene bessere Welt der Ewigkeit; und sie gelangen zu Oer Menge vieler tausend Engel, und zu der Gemeine der Erstgebohrnen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu GOlt dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollkommnen Gerechten, und zu dem Mtler des N. T. JEsu. Sie verlieren in ihrem Sterben, alle ihre irrdilchen Erwartungen , vielleicht reiche Güter. Aber sie kommen dagegen zum Besitz und Genuß des überschwenglich reichen Erbtheils der Heiligen im Lichts Sie verlieren in ihrem Sterben die Hofnung vielleicht großer in dischen Ehren aber ihr Tod erhebt sie dagegen in dem Besitz und Genuß der allerhöchsten «iid wahrhaftesten Ehre. Trennen sie sich von krischen Aeltern die sie zährtlichst liebten; so nähert, sie sich dagegen ihrem allerhöchsten und liebreichsten himlischen Vater, der sie unendlich liebt. Diese Welt mit ihren Herrlichkeiten, Schimmern, mit ihren Puppenspielen, Eitelkeiten, Sängern und Sängerinnen verschwindet vor ihren sterbenden Angesichte, aber die prächtigen Lustgesilde des Himmels erquicken dagegen ihre Augen und die lieblich hörenden Saytenspiele der himmlischen Heerschaaren füllen ihre Ohren Was verlieren also Sterbende Kinder? Im Grunde nichts. Denn endlich vergeht doch diese ganze Welt mit aller ihrer Lust und Herrlichkeit Und was gewinnen sie dagegen? Unendlich viel, Kann der Kummer noch unsre
Brust


