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bet Tod führt sie frühe von dem Schauplatz biefer Mühseligkeit und man« nichfaltigm Elendes ab. Er erlöset sie, va sie kaum die Bitterkeit dieser Tage schmecken, unb überbebt sie mit einemmal Der traurigen Nvlhwendig- keit diesen Kelch weiter i» Meo.

Es ist eine göttliche Vorsehung, die alle- fugt und wohl macht. Um­sonst lehnt sich der dumme Unglaube wider die Wahrheit und Allgemeinheit derselben auf. Himmel und Erde sind ihre gewaltigen und unwidersprech- - sichen Zeugen, die sie mit lauter Stimme predigen. Ihre Fügungen und Wirkungen, stießen alle aus der allerhöchsten Weisheit und Güte, und keine Macht kann sie begrenzen. Sie sind mit allen ihren Bestimmungen die weisesten und gütigsten und eben deswegen die besten. Dieser göttliche« Vorsehung haben wir Menschen, wie den Anfang also auch das Ziel unser« irrdischen Seyns zu verdanken. Nach ihrer weisen und hüchstgütigen Be­stimmung, nicht früher und später treten wir in die Reihe der Lebendigen ein; aber auch eben so scheiden wir wieder von derselbe». Nun der Thor der seinen Verstand noch unter die Thieren erniedriget, glaubt da« Gegentheil und spricht: Ungefähr sind wir gebobren, und fahren wieder dahin, al« wären wir nie gewetzt. Unser ganzes Leben ist ein beständiger Vorwurf der göttlichen Fürsehung Wir bekommen es, wir behalten es, und verlieren es nach ihrer Bestimmung. Hier ist keine AuSname. Die Kinder sterbe» also auch nach derselben. Sie sterbe» »ach dem Rathschluß der allerhöch­sten Weisheit und Liebe; folglich nie zu frühe und nie zu spät. Durch­dringender Trost für ein Herz das ©Ott kennt, und von seiner gnädige» und liebreichen Vorsorge überzeugt ist! Die göttliche Vorsehung handelt ' allezeit aus den wichtigste» Bewegungsgründen und Ursache». Muß sie also nicht »ach ihre» allwissenden Blicke», womit sie alle mögliche Verän­derungen des ganzen Lebens eines Kindes, wenn es zmn grauen Alter ge- langete, vollkommen überschauet, den frühen Abtritt von dieser Welt dem­selben für zuträglicher erkennen? Und wo bleibt hier eine Ursache zu Thrä- nen> WaS wissen wir, was unfem Kindern am meisten nützt; ein lange« Leben oder ein frühes Sterben? Laßt uns, Aeltern, mit der göttlichen Für- sehung und ihren Fügungen und Bestimmungen, die niemals ungüttsich und böse sind, wie bcy allen unfern Schicksalen, also auch bey der Entzie- hung unsrer Kinder zufrieden seyn, und dieselbe durch Wohlgefallen cbrcru

Unsere Kinder verlieren in ihrem Sterben in der That nichts, und gewinnen dagegen unendlich viel. Sie verliere» zwar diese Welt mit ihren

Ff» Schatze»