so Gr'efische rvZchetttlich -AdMeifMützige Attzeigen

unste Bemühungen m'cht ganz unbenutzt bleiben sollen. Wir wünsche« «ns mehr dergleichen Forderungen von uns, und verMechen sie gewis zu doftiedigen, wenn es in unfern Kräften steht.

VUdycuM von der zu Lyon gestifteten Vieharzene^schule. Aus dem Leipziger Intelligenz nro. 43. 176s. p. z84-

Es ist nunmehr eine gedruckte Nachricht von der durch den König!. Franz. Stallmeister- Herrn Bvmgelat, zu Lyon errichteten Vieharzney- schule (Ecole v&erinaire) verbreitet worden , welche ihrem Hauptinnhalte nach folgendes besaget:

Der Ackerbau, welchen man itzo indem Königreiche Frankreich mit vereinigten Kräften empor zu bringen sucht, gründet sich so sehr auf die Viehzucht und Vichwirthschast, daß man die letztere billig für die Seele des ersteren hakten muß; man sucht daher mit dem vollkommensten Rechte die Viehwirthschast ebenfalls in Aufnahme zu bringen. Aber hierbey ist ei­ner der wichtigsten Theile derselben bis itzo ganz unbearbeitet geblieben, nämlich die Vieharzneykunst. Man hat sich damit bisher nicht nur nicht abgegeben; sondern man hat auch dasjenige, was Varro? Columella, und andere der Alten davon geschrieben haben, gänzlich vergessen.

Man hätte in dieser nöthigen Wissenschaft leicht einen guten Fortgang -machen können, wenn man den Theil der Arzneykunst, welche sich mit dem menschlichen Körper beschäftigt, zum Grunde von dieser gelegt hätte. Bey- de sind unzertrennlich verbunden.

AuS dieser Quelle wird der Herr von Bourgckat, König!. Französi Stallmeister, Vorsteher der Akademie zu Lyon x. hauptsächlich schöpfen, da er die Anlage einer Vieharzneyschule unternommen hat, deren Gegen­wand die Kenntniß und Cm der Krankheiten des Rindviehes, der Pferde, Maulesel, Schaafex., dieser Thiere, deren Erhaltung und Gesundheit den Grund -unserer Landwirthschast, unserer meisten und vornehmsten Ma- nufacturen und eines grossen Theils der Handlung ausmacht, seyn soll.

Die Lehrlinge werden in dieser Schule in folgender Ordnung unter- -richtet:

Zuerst lernen sie das Thier in seinem Gesundheitszustände, in - «nd auswendig Tennen. Sie lernen , wie die äusserliche Structur desselben, so ferne selbige mit der -Gesundheit und Bestimmung des Thieres in Verbin- dung M, deschaffen Kh» müsse? was zur Stärcke und Schönheit dss-

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