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Wen gehöre? worart matt das Alter und übrige Beschaffenheit des Thie- res erkenne? u. s. w. Hiernächst wird ihnen dasjenige bekannt gemacht- was zur Zeugung, Begattung, dem Trächtiggehen, dem Saugen und -der Absetzung der Jungen, der Arc das trächtige, säugende und junge Vieh zu behandeln, gehört; was die Fütterung, Mästung, den Einfluß der Jahrszeiten, Witterung, des Clima rc. auf das Vieh, betrifft, u.s.w..
Hiernächst werden fir zur Kenntniß des Viehes, durch die Zergliederung desselben, wobey sie silbst überall Handanlegen müssen, angeführt.
Durch die Kenntniß des Gesundheitszustandes eines Thieres werden -die Lehrlinge in den Stand gesetzt, die Krankheiten desselben kennen zu lernen, das ist, zu einer Wissenschaft des Ursprungs, der Entstehung, deS Fortganges, der Beschaffenheit, Merkmaale und Wirkungen derselben zu gelangen. Man wird sie hierbey insonderheit für allen denen Jrrthümern- welche durch die Zweydeutigkeit und das Zweifelhafte der Zufälle, woraus inan auf die Beschaffenheit der Krankheit nach ihrem ganzen Umfange Ichliesftn muß, und durch die verschiedenen Zufalle, welche der Krankheit Lin unregelmäßiges Ansehen geben können, verursacht werden, zu verwahren Huchem z
Das nächste, welches nach erlernter Krankheitslehre vorgenommm wird, ist die Kenntniß der Heilungsmittel, und der Att, sie zur Verhü- rung bevorstehender und Hebung gegenwärtiger Krankheiten anzuwenden. Das vornehmste derselben ist die Diät; da es aber oft nicht allein hmrei- chend, so werden damit die Operationen und innerlichen Mittel, so man -brauchen muß, -verbunden. An Ansehung der erstem werden die in der Vieharzneykunst bereits gebräuchlichen Operationen untersucht und berichtigt, aber auch durch neue aus der menschlichen Chirurgie hergenommene -vermehrt und erweitert. In Ansehung der letztem wird man suchen die Kräfte der Arzneymittel, überhaupt und insbesondere-, sorgfältig und genau zu bestmunen.
Insonderheit werden dabey die vorgeblichen, aber unnützen Arcana Msgemustert, und die Lehrlinge angewiesen-, statt der sonst gebräuchlichen llangen und kostbaren Formeln kürzer zu machen, und die Arzeneymittel ^us wenigen aber wirksamen Arzneyen zusammen zusetzen.
Damir auch die Lehrlinge überall zur Ausübung der erlernten Wahr- Heiken angefühtt werden können, jo soll alle mahl ein hinlänglicher Vorrath, von kranken Thieren bey der Schule vorräthig seyn die zum Unter» reichte der Lchrlinge in hen Euren dienen sollen, welche mn gegen billige
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