iS Gr'esische w^chentlich-gemeinnütziLe Anzekgett

Gegenstände in einem Wochenblatt gar zu lächerlich vor. Dies soll nach ihrer Einsicht lauter unnütze Dinge, lauter Tändeleyen, und witzige Einfälle enthal­ten , die den Thoren zum Lachen und den Weisen zum Weinen bewegen. Ich mag mich indessen sowenig um diese unsinnigen Urrheile bekümmern, als ich will, so machen sie mich doch sehr furchtsam , noch eine Bitte an Sic, mei­ne Herrn zu chun. Diese nämlich, daß Sie mir zuweilen nützliche Vor­schläge zu einer vernünftigen und einem Christen anständigen Aufführung in ihren Blättern angebe» möchten, daß Sie mir z. E. zeigen möchten, wie ich meinen Schöpfer wahrhaftig lieben, ihm dienen, ihn anbeten nnd fürchten müsse; wie ich mich als ein Christ in Gesellschaften, in guten und bösen GeMschaften verhalten müsse, ob es mir, als einem Christen erlaubet sey, mich zuweilen zu vergnügen, wie die Vergnügungen eines Christen beschaffen seyn müssen, wenn sie unschuldig bleiben sollen, und dergleichen. Wenn sie ohne Schaden ihres Ruhms bey ihren übrigen Le­sern zuweilen über diese wichtigen Punkte, die mir eben so nützlich als- thig sind, zu wissen, sich mit mir unterreden wollten; wie-unaussprechlich könnten Sie mich Ihnen dadurch verbinden, wie sehr könnten Sie mich dadurch in dem Eifer befestigen, -ein wahrer Christ, ein treuer Unterthan meines Fürsten, und überhaupt ein nützliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft zu werden. Ich begreife täglich mehr, daß m'emard als ein Christ GÄtt, seinem Fürsten und derWelt wahre Dienste leistet und leisten kann. O erfüllen Sie, um meines Glückes willen, das ich Ihnen ver­danken werde, erfüllen Sie meine Bitte I Die meisten ihrer Leser müßten weniger als Menschen ftyn, wenn sie gleichgültig bey der Betrach­tung solcher Wahrheiten bleiben oder sie mit Verdruß und Eckel lesen wollten. Ich überlasse es immer ihrem freien Willen, ob Sie mir dich Gefälligkeit erzeigen wollen. Ich werde, Sie mögen sich für oder wider mich entschliefen-, beständig bleiben

rv Ihr

G.. am uten Jenner,

*766. Hehorsanrster und fleissqster Lchr

Phüarrder.

Meine Herrn?

Ihre Gedanken über die Ltttüre der Frauenzimmer und Ihr Vor- Wag, wie sie demUberi recht nützlich und angenehm werden könnte, hat mir so wohl 'gefallen, daß ich von mm lln meine beyden Töchter immer

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