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gegebne Tugenden nicht nach dem äußerlichen Schein oder etwa nach dem Ausgang, sondern nach dem Grund bemtheilm, worauf- fu gebaut sind.
Auszug ans einem zu Bsmdeaux herausgekommenen Traktav von den Accaeien--Bäumkn.
Pfeudo- Accacia ifl ein fremder Baum aus America,, der erst seit hundert Jahren in Frankreich bekannt worden ist. Seine guten Eigenschaften aber sind fast ganz unbekannt geblieben, und dennoch i|i es eirrfthr nützlicher Balun, welcher auch seine Annehmlichkeiten har.
Dieser Baum wird sehr hoch; erträgt rm Frühlinge große Sträußer von weißen Blumen welche einen angettehmen Geruch auch in dre Ferne ausbreiten. Auf die Blüthen folgen Schoten, darinnen der Saam ist. Die getrockneten Blüthen, wenn man sie als Tbee trinkt, starken den Ma- Ken und die Nerven, sind auch gut vor dwl Vapeurs. trcV
Seine Wurzeln breitet er auf der Flache des Erdbodens aus, woher es dann kommti daß er leicht schief wachst - wenn mann ihm zu mal nicht dey zeiten anbindet, und ihn gegen die Gewalt des Abendwindeö, der chm sehr nachtheilig ist, zu versichern.. Man muß ihn daher an solche Oerter zu pflanzen suchen, wo er so viel als möglich gegen den Abendwmd bedeckt ist. So lange die jungen Baume noch in der Baumschule stehen, hat es so viel Nicht auf sich. v
Die er Baum Dbk ziemlichen Schatten- welcher sich vom Frühling Lis zum August immer vermehret, so, daß die Blätter jeden Monat ein Neues Grün hervorbringen und nach dem May sich stark vermehren. Er wird immer schattichter, je mehr die Hitze zunimmt, anstatt daß bey andern, wenn die Hitze groß wird, weniger Blätter kommen.
'' Eme hitzige und leichte Erde ist ihm dis» zuträglichste. Kann derselbe UM nicht in Ansehung der Zierde mit andern Bäumen, als Linden, Ka- sianienbäumen rc in Vergleichung gesetzt werden ', so fehlt es ihm hingegen Nicht an andern Vorzüglichen Eigenschaften, cm deren willen er dem weichen Md weißen Holze vorzuziehen ist.
Die Mittagsseite ist ihm nichtMrtheilhaft, weis er stische Lüft haben Mß. Man suche also die MA Hitze durch dis Nordluft, zu' mäßigen. Wenü'er dieses beydes hak, so ist kein Baum, der geschwinder wächst, Hehr Holz-treibt und geschwinder blühtt. Ob er gleich eben so hart ist,
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