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tim'te mehr glaube, jemehr Eh« und Nutze» ich dadurch $u erhallen Hoffs. Tinten drein kommt er -anz im Vorbeygehn mit einem und Dem andern Dunct, weicher wie es ihm scheint, einen Znsamrnenhang mit der -Haupt­sache haben mtgte. Er fragt mich nach vielen Eingängen, ob es» nicht rathfam sev denselben zuvor INS reine zu bringen. Wenn ich nun blinDlingS »ulause, so bin ich bald gefangen. Ich muß wohl iuschen, ob dieser den, Ansehen nach geringe Punct nicht vielleicht die -Hauptabsicht ist , warum Silvio alles, übrige auf die Bahn gebracht hat , und wozu mir stm sonstiges Betragen , und sein gewöhnlicher Character, wenn er mir bekannt ist, Spuren darreichen wird, kaffe ich dieses aus der Acht, so hak er meme Einwilligung erschlichen, und seinen Endzweck auSgefuhrk, ehe iches recht innen werde. Wenn ich aus die Erfüllung der andern Bedingungen drin­ge, so hat er tausend Entschuldigungen. Zuletzt werde ich gewahr daß er mich wie ein Kind dem man etwas ganz süß vorschwatzt, herumgefuhrt hat. Hätte ich ein wenig mehr MiStrauen gehabt, so würde ich enttpeDer das was er für die Hauptsache ausgegeben, zuvorhahen auSmachen lassen , oder wenigstens mich nicht so tief in die Sache hinein gewagt haben, daß ich nicht wieder chatte zurück gehm können. n,.

Es sind gross und vortreßich in die Augen fallende Thaten und An» ordnungen welche Clandestino vornimmt. Jedermann redet davon und bewundert sie. Aber wenn die Leute die Sache recht wußten, so wurden siechen,: daß eine bloss Privatabsicht, die sich vielleicht erst Jahre herrsch offenbahren wird, die Ursache von allen dieftn Unternehmungen,st. Sie würden in ihrer Bewunderung Maas und Ziel halten , und das Mute das etwa dadurch entsteht, nicht gerat) leugnen , aber doch auch ^gleich ernse- hen, daß es aus einer falschen Queue herruhrt, und nicht das allgemeine Beste, sondern die Befriedigung,gewisser Leidenschaften oder Nebenendzwe» cke die Triebfeder seiner Handlungen gewesen ist. Grose Kriege wodurch ganze Lander verheeret worden, find oft aus kleinen und nichts bedeutenden Ursachen entstanden: Und vornehme Manner haben ihre Herren oft- nur deswegen zu denselbigen angereitzt, damit sie Gelegenheit haben mögtenr, ihr eignes Interesse zu befördern. Man müste in der Geschrchtt sehr uner- ähren seyn, wenn uns nicht viele Beyspiele dieftr Gattung sinfallen solten, welche alle ubsern Satz bestarcken, und den man m einer andern Absicht auch auf die Art ausdrücken könnte: Man muß nicht alles glauben was man sieht. Man muß sich bemühen den Schleyer, womit die Menschen ihre Abfichten zu verdecken wissen, aufzuheben, und ihre