' und N^chnchteu. 67

Und daß ich Dich zu denken fähig Ware,

Auch mit Vernunft sie ausgeschmückt.

Einst Ewigkeiten froh zu leben,

Sou ich nur Deinem Dienst mich weihn, Soll ich nur hier nach Recht und Wahrheit streben Dem Kind und Dein Vrehrer seyn.

Du gabst mir Weisen, die mich lehrten, Was meiner Schöpfung Absicht sey;

Sie zeigten mir, wodurch sich Menschen ehrten, Und was sie schändete, getreu.

Zwar floß noch nie ein goldner Regen

Mir auf des ReichthumsFlügeln zu.

Doch Du gabst mehr ! Du gabst mir Deinen Seegen

Zum wenigen, zum Mangel Ruh. -

Mein Schutz in drohenden Gefahren, Mein Stab in meines Kummers Nacht!

Wie treu hat mich in meiner Kindheit Jahren

Dem schlummerloses Aug bewacht !

Wie nichts verglichen mit den Freuden,

Womit mich Deine Huld beglückt, Wie selten sind und wie gering die Leiden, Die Du mir weislich zugeschickt!

Und ach! die Sonnen in den Stürmen, Die Pharos in der Dunkelheit;

Die Ruder, wenn sich Unglückswellen thürmen,

Die Schilde, wenn ein Streich mir drüut;

Die treuen brüdergleichen Freunde

Hast Du mein Schöpfer, mir geschenkt!

Du hast, wenn ich nach edlen Herzen weinte, Die edelsten zu mir gelenkt.

I r Doch