Ausgabe 
2.9.1766
 
Einzelbild herunterladen

<84 Gielistb« wöchentlich - genicmnützsge Anzeigen

frieden, wenn nur eine grose Aehnlichkeit darinn war. Selbst unter den Vergleichungen Homers / des grofeti unsterblichen Homers, findet man einige, die nicht nach Den Regeln Des Wohlstands abgemessen finD. Ku«, die Höflichkeit war in Den damaligen einfältigen und verderbten Zeiten so hoch noch nicht gestiegen, als in Den mistigen. Man würbe also'lehr un­gerecht gegen Den S im o nid es seyn, wenn man ihn nach den heutigen Sitten beurteilen midihn Den Mangel derselben übel nehmen wollte. Dock dieses versteht sich von selbst.

- Über PemFeuer sitzen,-und sich m " Äs nur zum Essen.

! , m Die

Aber noch etwas muß ich vorher erinnern, um allem Aergernis vor« zubeugen. Die Skachesschrift geht nemlich nur allein Den schlechten und niedrigen Theil des weiblichen Geschlechts an, ob es gleich wahnsinnige Leute gegeben hat, die behauptet haben, daß darin auch auf manche vor­nehme Frau seh gezielt worden. Wer Die Damaligen Frauenzimmer ge- kennt hat, mag <6 entscheiden, ob das erste oder das letzte gegründet ist. Wir behageten nut aller Demuth das erste. Hier ist die Satyre selbst in einer deutschen Uebersetzung.

3m Anfänge schuss @Otf die weiblichen Seelen aus verschiedenem Zeuge, und in einer Absonderung.von ihren Mrpern.

"Die Seelen einer gewissen Art von Weibern wurden »ns derglei« n WM Zubehörungen gemacht, daraus ein Schwein besteht. Eine Weibs- V LR» von dieser Art istuHqtig in ihrem Hanse, und ein Biersxaß ben " .TW. Sie rst säuisch auf ihrem Leibe, nachlässig iy ihrer Klei- ii düng - und ihr Hauß rst nicht viel besser, als ein Misthaufen.

Eine andre Att der weiblichen (Seelen Wach aus eben he« Stu­te An gemacht, daraus das Wesen eines Fuchses besteht. Ein solches n Werb ist , .Mas. wir ein verständiges nachdeneklickes Weih 'nennen, welches alle Dinge erkennt, sie mögen gut oder böse seyn. 3n dieser ii Art Der Reiber.giebtö tugendhafte und lasterhafte.

Die Dritte Att -peiblicher Seelen ist von hunDischen Theilchen zu- sammm gesetzt. Diese finD das, was man ein keifendes Weib nennt, ti welches das Thier nachahmt, davon es genommen ist, immer beschaf« II tigt und bellend ist, alle Leute gnmurret, die ihr in den Weg kommen n und m einem, beständigen Geschrey lebet. .

" Die vierte Art der Weiher ist aus Erde gemacht: das sind die " Langschläferinnen, die ihre Zeit mit MüMsange und Unwissenheit zu- bringen; einen ganzen Winter durch über - " - - -

n keinem DWMMMW hMnrÄs