Ausgabe 
26.11.1765
 
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bie ^ret)f»r<*utid von bet Arbeit uns die Belohnungen mit Naschekeyen? Nein, es kommt nur darauf an, daß ihr im Anfang in ihnen eine Lust daran -'weckt und ihnen einen Widerwillen vor Naschereyen, vor dem asocbmukh und Kleiderpracht und vor dem Müssiggang beybrmged Dies wird aber leyder! sehr oft versäumt, besonders in manchen Schulen, worin man den Kindern, wenn sie zum ersten, zweyten und dritten mal in die Schul- kommen, -ine BukterBretz-l, oder nachdem die Eltern be­zahlen können, Maüdeln und Rosinen schenkt, um ihnen das Schulgehen anq-n-km zu machen. So lächerlich diese Gewohnheit an und für sich selbst ist; so würde sie doch die Kinder sehr zum Schulgehen aufmuntern, wenn sie täglich fortgesetzt würde. Aber leyder! diese süssen G-sch-nke hö­ren schon den dritten Tag auf, und den vierten giebt es statt derselben die bittersten Schläge. Auf diese Art ist kein Wunder, daß den guten Kinder;, sehr bald die Lust zum lernen vergehen muß, und sie würde viel­leicht allen unfern Lesern vergehen, wenn man ihnen das Lernen auf diese Weise angenehm machen wollte.

Die Forrsttzmrg folgt künftig. <

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mittel wider das sogenannte bost Ding oder den lebendigen Wurm am Finger.

Es ist dieses schmerzhaft- U-bel aller. Orten, besonders bep den-n, welche mit denen Händen oft in das Wasser und di- Erde greifen müssen, aenuasam bekannt, nur wird zuw-ii-ii der logenannte Umlauf, der sich oben am Nagel des Fingers sehr schmerzhaft äusert, iedoch sich noch so liemlid) leicht vertreiben lasset, damit verwechl-lt, der aber von s-nem weit, entfernet ist, indems das bös- Ding di- allerempsindlichsten Sehm-rz-n verursachet, und fast allemal das vorderste Glied am Finger mit hinweg nimmt, vor dieses und den Umlauf aber ist nachstehendes ein bewährtes und sicheres Mittel:

So bald das bös- Ding an einen Finger kommt, so glaubt, man sich fernen an der Spitz- in eine Distel gestochen zu haben, iedoch kan man nichts daran erkennen, ob gleich die Schmerzen noch so stark werden. Wann man nun dieses verspüret, nimmt man einen Lappen von Leder, und giesset in solchen einen Löffelvoll dickes Steinöl, schlüget sodann dieses über den schmerzhaften Ort, welches man in j Stunden etliche mal w,e.

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