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lächerliche in dieser Handlung bemerken würde. Man könke unmaSgeb- lich, das erstre gröbre Hülfsmikkel bey den Fuhrleuten, und den Fluchern vonr geringem Stande, das leztere aber bey Personen vom hohem Range anwenden.
Wir wollen unser heutiges Blatt mit einem Briefe beschliefen, der uns vor einigen Tagen ist zugefchickt worden.
£. .. den 16 Aug. 176?. -
Meine Herrn!
Was sagen Sie dazu, daß ich meinen Mann bey Ihnen verklage? «rch kann Sie aufrichtig versichern, daß er der beste Mann von der Welt ist und daß ich in allen Stücken recht sehr wohl mit ihn, jutne&cn bin. Nur eine böse Gewohnheit hat er an sich, die ich ihm schon lange zu vertreiben gesucht habe. Es haben aber weder Satyr en, noch ernstliche Er- innerurigen etwas bey ihm fruchten wollen, Vielleicht erkennt er feinen Kehler, wenn er sieht, daß er deswegen öffentlich verlacht wird. Er steßt <M Wochenblatt mit dem größten Vergnügen, und giebt jbnen fast in Mn Stücken recht, wenn Sie zuweilen die Thoren herunter machen. Mein! fetzen Sie doch auch diesen Brief in Ihr Wochenblatt, ich weiS aewis, daß er sich bessert, wenn er ihn ließt. Lassen Sie chn immer meine Schreibart erkennen, ich will ihm schon einmal sagen, daß ich diesen Brief blos um seiner Ehre willen geschrieben habe. Ich liebe ihn zu sehr, als daß ich nicht recht gerne sähe, wenn er jederman gefällt. Sem Fehler aber ist so beschaffen, daß er sich dadurch zwar bey einigen Menschen m- fmuh't; allein bey dem wichtigsten und vornehmsten Theile der Menschen, ich meine bey den Rechtschafnen und Edeldenkenden, macht er sich durch denselben lächerlich und geringschätzig. Doch - wozu diese lange Vorrede? °fch will Ihnen seinen Fehler ganz kurz sagen: Er spricht so gerne von den Streichen, die er in seiner Jugend gespielt hat. Er erzählt einem leben, mit dem er zum erstenmal in Gesellschaft ist, alle Schlägereyen, die er vor- gehabt oder gesehen hat. Er lacht noch aus vollem Halse, wenn er auf feine poffirliche Masqueraden bey Schlittenfahrten, auf seine Abentheuer, wenn er ausgeritten ist, auf seine Liebeshändel und dergleichen Possen mehr, zu reden kommt. Hören Sie, mich deucht, es ist einem Manne, der m einem wichtigen und höchst angesehenen Amte sieht, gar zu unanständig,


