itl Meflstho wöchentliche gemekttnSylge Anzeige»
wie überhaupt keute von gemeinem Stande zu thun pflegen, be» den Mt« vakerischen Flüchen bleiben, die er von seinem Vater gelemet hat - allein em Mger Herr wird sich auch m diesem Stücke nach der Mode rich n Dieser letztere wird sich insgemein in Gegenwart seiner Schonen aaia> t» französischen Fluche bedienen. Es isi aber eines so lächerlich, als das an, dre, und ein üiabl- m emporte ist dennoch eben so ungereimt, als wenn der gemeine Mann in seiner Muttersprache sagte, daß ihn der Teufel hö" Ivil jvllv* *
h,linfdxt1o'nbflg mfln ein Mittel ausfündig machen könte, d^i^em sehr emgeriffenen Laster/ zumal bei) jungen Leuten vormbeuaen So nachdrücklich öfters die Canzeln die abscheuliche Gewohnheit zu fluchen verdammen, so wenig Eindruck hat esgleichwol meistentheils in iun- gen Oemuthern, weil diese oftmals aus einem sehr unvernünftigen Vorur- theile, das/emge für schön halten, was doch die Moralisten mit den bün# v^werfen. Ich glaube daher, man sollte, wie in an- dern fallen, allo auch bey diesem, vielmehr auf physikalische Hülfsmittel btt acht seyn, weil die moralischen nicht zureichend sind. Und vielleicht konte man hier eben das Mittel Vorschlägen, welches der sinnreiche Schwif ausgeionnen Hat, um den Plauderern Einhalt zu thun. Man^ könte eine gewisse Mafchme verfert gen, welche die Gestalt eines Halseisens hätte und welche man den Fluchern so gleich um den Hals werfen müste, wen» sie anfangen wollten, ihren gewöhnlichen Sittenspruch he zusaa es geht mit dem Fluchen so -maschinenmäsig zu, baß wnnS Mund «Mut, er alsdenn für sich fortsiuchek,undfL mi
h° ium Scdweigen bringen last. Allein ich zweifle doch selbst, ob der zen di-ies Mittels so allgemein ist, und in allen ähnlichen Fällen st de« kau Personen vom vornehmern Range würden deustnigen Ehr™ Dank sagen , welche sich unterstünden, durch dieses -Hälschen Mr E™ zu unterbrechen Ich bin daher auf ein anders Müt g äthen?dess n M-uch Staudes-Personen, die sich zum Fluchen gewöhnt haben, 2 schämen dürfen. Man könte nur semand der im Begriffe ist zu flucht Mu en, daß er denken sollte. Ich bin überzeugt, daß das Denken und Flrichen mcht zu einer Zch beysammen flehen kan. Das Fluch n st ms- gemem eine anhaltende Bewegung der Worte, die der Mund, as £ M-Mne, nach den Gesetzen der Bewegung, hervorziibrinae»" Wurde man nun also unter dem Fluchen denken, so würde dadureb^das Flüchen selbst gehniderk.werden, wenn man zumal bei- dem Denken das
lächer-


